150 Wunschzettel für eine noch kinderfreundlichere Stadt

150 Wunschzettel mit Anregungen für eine kinderfreundlichere Stadt haben Vertreter des Vereins „Netzwerk für Kinder“ heute an Oberbürgermeister Martin Gerlach und Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher übergeben. „Ich sehe sehr gerne, was Sie da tun“ lobte Oberbürgermeister Gerlach und sagte der Vorsitzenden Susanne Fouquet die Unterstützung der Verwaltung zu.

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So werde die Anregung geprüft, das Aalener Hallenbad auch am Sonntagnachmittag, dem „typischen Familientag“ zu öffnen. Dies ist einer der Wünsche, die das Netzwerk in vielen persönlichen Gesprächen und mit 1.000 verteilten Wunschzetteln zusammengetragen hat. Das Ziel: die Aufenthaltsqualität für Eltern mit Kinder in der Stadt zu erhöhen, die Welt auch einmal aus Sicht der Kinder zu sehen, und für mehr Verkehrssicherheit in der Stadt zu sorgen.
© Stadt Aalen, 26.01.2010

Mit Herz und Verstand

„Aalen ist eine kinderfreundliche Stadt, das haben wir immer wieder zu hören bekommen“ berichtet Fouquet. „Aber es gibt vieles, was wir noch besser machen können“ fasst sie die Ergebnisse der Aktion zusammen. „Die meisten Anregungen sind konstruktiv und lösungsorientiert“, so die Vereinsvorsitzende, „und was das Beste ist: sie erfordern kaum finanzielle Mittel, sondern lediglich ein wenig Herz und Verstand.“ Wünsche wurden zu den fünf Themen Betreuung und Bildung, Innenstadt – Einkaufen mit Kindern, Gastronomie, Freizeit und Verkehr eingebracht. „Nicht gleichgeschaltete Ampeln, die von einer Verkehrsinsel unterbrochen sind, sind eine Gefahr für Kinder“ betont die zweite Vorsitzende Heidi Barth. Viele Gefahrenstellen lägen auf den Schulwegen der Kinder. Hier wolle man mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten, um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Oberbürgermeister Gerlach und Bürgermeister Fehrenbacher sagten ihre Unterstützung zu und ermunterten, das Netzwerk für Kinder weiter auszubauen.