19. Aalener Wirtschaftsrunde

"Aalen ist ein attraktiver Standort". Oberbürgermeister Martin Gerlach zog in seiner Rede vor der 19. Aalener Wirtschaftsrunde gestern Abend eine postive Bilanz. Zugleich lud er die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu ein, den "Lotsendienst" der Wirtschaftsförderung in Anspruch zu nehmen und in intensiven Kooperationen mit der Stadtverwaltung den Wirtschaftsraum Aalen zu stärken.

Der Gesamtimmobilienumsatz liegt 2010 mit bislang 90 Millionen schon um 10 Mio höher als im Vorjahr. Der Verkauf von städtischen Grundstücken boomt und schon vor der Bebauung des Simonareals seien alle Wohnungen verkauft. Alles Zeichen, die für einen prosperierenden und gesunden Standort sprechen. Mit dem Konjunkturprogramm, der energetischen Sanierung von Schulen und Hallen habe die Stadt einen Beitrag für die Baubranche geleistet. "Aalen ist eine junge Stadt" verwies das Stadtoberhaupt auf die statistischen Zahlen. Die Einwohnerzahlen blieben mit prognostizierten minus 0,25 bis 2025 ziemlich stabil. "Wenn wir das Potenzial der Hochschule nutzen und es gelingt, die jungen Absolventen in der Region zu halten, können wir den Trend vielleicht umdrehen" verwies Gerlach u.a. auf das geplante Innovationszentrum auf dem Burren. Mit der Weiterentwicklung von Baugebieten wie Schlatäcker, der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur mit B 29, Bahn und Straßensanierungen umriss Gerlach die anstehenden Aufgaben und kündigte an: "Den Klettterpark an der Skipiste wollen wir 2011 eröffnen".
© Stadt Aalen, 17.11.2010

Wirtschaftsförderer Hartmut Bellinger verabschiedet sich

Wirtschaftsförderer Hartmut Bellinger, der Ende Januar in Altersteilzeit geht, dankte den Unternehmen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ließ die Entwicklung der letzten zehn Jahre Revue passieren. Mit rund 30.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen und einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent sei der Wirtschaftsstandort derzeit gut aufgestellt. "Der Aufschwung ist auch bei unseren Unternehmen angekommen" konstatierte Bellinger. Es bleibe Aufgabe der Wirtschaftsförderung, das unternehemsfreundliche Klima zu gewährleisten. "Wir müssen den Dienstleistungsgedanken innerhalb der Stadtverwaltung weiter entwickeln". Dem stimmte der designierte Wirtschaftsbeauftragte Wolfgang Weiss zu. "Diese Stelle ist eine strategische Position" betonte Weiss und kündigte an, "ich werde mich bei Ihnen einladen, um die künftige Richtung mit Ihnen festzulegen."