4. Aalen im 20. Jahrhundert

Das Schubart-Gymnasium, eröffnet 1912 als Parkschule.
Das Schubart-Gymnasium, eröffnet 1912 als Parkschule. (© Stadt Aalen)

1901
Eröffnung der Härtsfeldbahn von Aalen nach Ballmertshofen (1906 Weiterführung bis Dillingen).

1904
Bau der katholischen Kirche St. Bonifatius in Hofherrnweiler.

1906
Bau der Bohlschule in Aalen.

1907
Umbau des Gasthauses „Krone-Post“ in Aalen zum Rathaus; Einrichtung des Schubart-Museums.

1908
Erweiterung und Umbau des Amtsgerichtsgebäudes; Einrichtung des Mädchenprogymnasiums.

1910
Bau des neuen Oberamtsgebäudes (heute Landratsamt).

1912
Eröffnung der Parkschule, die seit 1913 Vollanstalt mit Reifeprüfung ist (heute Schubart-Gymnasium); Bau der evangelischen Kirche in Unterrombach.

1913
Weihe der katholischen Salvatorkirche in Aalen.

1925
Stilllegung des Hochofens in Wasseralfingen.

1928
Erweiterung des Freibades im Hirschbach.

1935
Einrichtung der elektrischen Straßenbeleuchtung in Aalen; Gründung der Gemeinnützigen Wohnungsbau Aalen GmbH.

1936
Wiedereröffnung des erweiterten Heimat- und Schubart-Museums im Alten Rathaus; Errichtung der Wehrkreis-Reit- und Fahrschule (Remonte)

1936 bis 1939
Bau des Verpflegungsmagazins an der Ulmer Straße und des Heeresnebenzeugamts an der Oberen Bahnstraße.

1937
Bau des Hauses der Jugend mit Schubart-Jugendherberge; Anlage des Stadtgartens.

1938
Eingliederung der Gemeinde Unterrombach sowie der Stadtteile Grauleshof und Himmlingen sowie des Gewands „Untere Wiesen“ (Erlau) in die Stadt Aalen; Zusammenlegung der Oberämter Aalen, Ellwangen und Neresheim zum Landkreis Aalen.

1939
Stilllegung des Bergbaubetriebs in Wasseralfingen; Wiederaufnahme des Eisenerzabbaus in der Aalener Grube am Burgstall (Faber-du-Faur-Stollen).

1942
Übernahme der Trägerschaft für das ehemalige städtische Krankenhaus durch den Landkreis.

1945
Bombenangriffe auf Aalen, insbesondere am 17. April mit 59 Toten unter der Zivilbevölkerung.

1946
Gründung der Volkshochschule.

1947
Aalen wird Große Kreisstadt.

1948
Stilllegung des Bergbaubetriebs in der Aalener Grube am Burgstall (Faber-du-Faur-Stollen).

1949
Inbetriebnahme des Waldfriedhofs

1950
Bau des Arbeitsamtes und der allgemeinen Ortskrankenkasse, Eröffnung der Stadtbibliothek; Einrichtung des Stadtarchivs. Eingliederung von Rauental und Vogelsang nach Aalen.

1951
Wasseralfingen wird zur Stadt erhoben.

1952
Eingliederung des Stadtteils Hammerstadt nach Aalen. Eröffnung des Berufsschulsammelgebäudes mit kaufmännischer Berufsschule auf dem Galgenberg; Erstellung der Landeszentralbank an der Stuttgarter Straße.

1954
Einweihung des Mahnmales mit Glockenturm auf der Schillerhöhe; Fertigstellung der Einsegnungshalle und des Leichenhauses auf dem Waldfriedhof.

1955
Inbetriebnahme des Kreiskrankenhauses am Kälblesrain; Eröffnung der Abendtechnikerschule; Einstellung des Betriebs der Eisenbahn-Reparaturwerkstätte.

1957
Eröffnung des Finanzamtes an der Johann-Gottfried-Pahl-Straße; Einweihung der Stadthalle.

1959
Gründung der Jugendmusikschule.

1960
Festwochen anläßlich der 600-Jahr-Feier der Erhebung Aalens zur Reichsstadt; Bau der evangelischen Pfarrkirche in Unterkochen.

1963
Eröffnung der Staatlichen Ingenieurschule; Einweihung des Hallenschwimmbades.

1964
Die Uhland-Realschule bezieht ein Gebäude der ehemaligen Wehrkreis Reit- und Fahrschule (Remonte); Eröffnung des Limesmuseums.

1965
Fertigstellung des Theodor-Heuss-Gymnasiums.

1967
Aufnahme der Brillenglasfertigung der Firma Carl Zeiss in einem Gebäude der ehemaligen Remonte; Anlegung des Koniferengartens auf der Schillerhöhe.

1969
Errichtung des Technischen Gymnasiums und der zweijährigen gewerblich-technischen Berufsfachschule; Eröffnung der Schul- und Volkssternwarte; Abbruch der katholischen Marienkirche in Aalen wegen der Errichtung der Hochstraßenbrücke.

1970
Eingliederung der Gemeinde Waldhausen in die Stadt Aalen; Fertigstellung der Hochstraßenbrücke; Inbetriebnahme der Ostalb-Skipiste.

1971
Fertigstellung der Südumgehung; Elektrifizierung der Bahnstrecke Schorndorf – Aalen; Erhebung der Staatlichen Ingenieurschule zur Fachhochschule; Übernahme des bisherigen Triumph-Fortbildungszentrums durch die Bundesanstalt für Arbeit als Verwaltungsschule; Eröffnung der Kunsteisbahn.

1972
Eingliederung der Gemeinde Ebnat in die Stadt Aalen; Elektrifizierung der Bahnstrecke Aalen – Donauwörth; Weihe der neuen katholischen Marienkirche in Aalen; Eröffnung des Carl-Schneider-Studentenwohnheims.

1973
Eingliederung der Gemeinden Dewangen, Fachsenfeld und Unterkochen in die Stadt Aalen; Zusammenlegung der Landkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd zum Ostalbkreis mit Sitz in Aalen; Eröffnung des Römischen Parkmuseums; Einstellung des Betriebs der Härtsfeldbahn.

1974
Vereinbarung einer Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Essingen und Hüttlingen ab 1975; Fertigstellung des Kopernikus-Gymnasiums in Wasseralfingen.

1975
Zusammenschluss der beiden Städte Aalen und Wasseralfingen zu der neuen Stadt Aalen; Einweihung des neuen Rathauses in Aalen; Feier der ersten Reichsstädter Tage.

1976
Einweihung des Altenheims des Caritasverbandes im Grauleshof.

1977
Einrichtung des Geologisch-Paläontologischen Museums im Alten Rathaus.

1978
Eröffnung des Heimatmuseums Wasseralfingen; Begründung der Partnerschaft zwischen Aalen und der französischen Stadt St. Lô.

1979
Wiedererrichtung des Marktbrunnens im Zusammenhang mit dem Ausbau der Fußgängerzone; Neueinrichtung des Heimat- und Schubart-Museums im Gebäude Marktplatz 2.

Die Limes-Thermen wurden 1985 eingeweiht und haben sich seitdem zu einer der Aalener Hauptattraktionen entwickelt.
Die Limes-Thermen wurden 1985 eingeweiht und haben sich seitdem zu einer der Aalener Hauptattraktionen entwickelt. (© Stadt Aalen)

1980
Einrichtung einer Altenbegegnungsstätte im Bürgerspital; Erfolgreiche Thermalbohrung im Heuchelbach; Abschluß der Außenrenovierung des Schlosses in Wasseralfingen; Einweihung des Berufsschulzentrums im Weidenfeld; Übernahme der Patenschaft für die Heimatvertriebenen der Wischauer Sprachinsel.

1981
Begründung der Partnerschaft zwischen Aalen und der britischen Stadt Christchurch; Eröffnung des gemeinsamen Rettungszentrums für Feuerwehr, Rotes Kreuz und Hilfsorganisationen; Einweihung des umgebauten und erweiterten Limesmuseums.

1982
Einweihung des neuen Arbeitsamtsgebäudes.

1983
Einweihung des Aalener Panoramawegs; Einweihung der renovierten Schlosskapelle in Wasseralfingen; 3000 qm Fußgängerzone am neugestalteten Spritzenhausplatz werden ihrer Bestimmung übergeben.

1984
Einweihung des neuen Ausbildungszentrums „Bau“; Eröffnung der Fußgängerzonen Löwenstraße und Beinstraße; Einweihung des Aalener Torhauses.

1985
Einweihung der Limes-Thermen; Elektrifizierung der Bahnstrecke Aalen – Ellwangen; Einweihung des Neubaus der Polizeidirektion

1986
Eröffnung des Technologiezentrums; Abbruch des alten Forstamtes an der Hirschbachstraße; Einweihung des ökumenischen Gemeindezentrums Peter und Paul auf der Heide.

1987
Abbruch des Aalwirtshauses; Eröffnung des Besucherbergwerks „Tiefer Stollen“ am Braunenberg; Begründung der Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Tatabánya; Abschluss der langjährigen Renovierung der Marienwallfahrtskirche in Unterkochen.

1988
Fertigstellung des Neubaus des Alten- und Pflegeheims Samariterstift; Weihe der katholischen St.-Thomas-Kirche in Neßlau; Gründung des Ostwürttembergischen Theaters; Bau der Woellwarth-Halle in Fachsenfeld.

1989
Start des privaten UKW-Senders „Radio 7 Ostalb“; Einweihung des neuen Ortschaftsgebäudes in Unterkochen; Wiedereröffnung der umgebauten Stadthalle; Einweihung des neuen Ortschaftsgebäudes in Unterkochen.

1990
Abschluss der Renovierung des früheren Hotels „Olga“; Abschluss der Renovierung der Villa Seifferer.

1991
Abbruch der Werksanlagen der Maschinenfabrik Gebrüder Rieger am Nördlichen Stadtgraben; Gründung des Theaters der Stadt Aalen.

1992
Eröffnung des neugestalteten Stadtgartens; Errichtung des neuen Aalbäumlesturmes auf dem Langert; Einweihung der Sprachheilschule im Wasseralfinger Schloss.

1993
Brand der Jahnturnhalle; Baubeginn für die Westumgehung im Rombachtal; Baubeginn der bahnparallelen Trasse in Wasseralfingen.

1994
Eröffnung des Treff-Hotels bei den Limes-Thermen; Fertigstellung der Bahnunterführung im Zuge der Julius-Bausch-Straße; Einweihung des neuen Wasseralfinger Bürgerhauses im Stadtbezirk Wasseralfingen.

1995
Begründung der Partnerschaft zwischen Aalen und der türkischen Stadt Antakya; Eröffnung des „Albstifts Aalen“; Gründung des Vereins Deutsche Limes-Straße in Aalen; Fertigstellung des Erweiterungsbaus des Ostalb-Klinikums; Abbruch des traditionsreichen Union-Theaters; Eröffnung des neuen „Omniplex-Kinozentrums“ im ehemaligen Betriebsgebäude der Firma Winkler; das alte Aalener Kino Capitol schließt seine Pforten; Baubeginn für den Zentralen Omnibus–Bahnhof.

1996
Baubeginn für die dreiteilige Sporthalle an der Friedrichsstraße;
Eröffnung des neuen „Museums am Markt – Schubarts Museum“;
Inbetriebnahme der neu ausgebauten Kläranlage im „Hasennest“.

1997
Freigabe der 1,5 km langen bahnparallelen Trasse in Wasseralfingen;
Einweihung des neuen Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB).

1998
Eröffnung des Wirtschaftszentrums auf dem ehemaligen Hengella-Areal;
Die Stadtbezirke Ebnat und Dewangen feiern ihr 700-jähriges Bestehen;
Freigabe des ersten Teilabschnitts der Westumgehung;
Die Stadt Aalen erhält die Ehrenplakette des Europarates, die zweithöchste Auszeichnung, die für Verdienste um Partnerschaften an Städten vergeben wird.

1999
Nach mehrjähriger Renovierungszeit öffnet das Schloss Fachsenfeld offiziell seine Pforten; Landesturnfest in Aalen; Startschuss für den Bau des Tunnels vor dem Bahnhof; über 20 000 Menschen begrüßen in der Innenstadt Aalens das neue Millennium.