75 Jahre Wohnungsbau Aalen

Mit einer Jubiläumsausstellung im Aalener Rathaus erinnert die Wohnungsbau Aalen an ihre bewegte, 75-jährige Geschichte. "Hier bin ich zuhause" ist noch bis zum 12. November im Foyer während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Die Gründung der Wohnungsbau Aalen hat ihren Ursprung in der Wohnungsnot der 30er Jahre. Weil sich viele Menschen auf dem freien Markt keine Wohnung zu akzetptablen Bedingungen leisten konnten, regte der damalige Bürgermeister Dr. Karl Schübel die Gründung an. Unter Mitwirkung von elf Aalener Unternehmen, u.a. die Maschinenfabrik Alfing, die Ostertagwerke und die Tonwarenfabrik Stützel-Sachs hob der Gemeinderat am 10 Mai 1935 die Wohnungsbau Aalen GmbH aus der Taufe. Wohnungsnot zu verhindern und bezahlbaren Wohnraum schaffen, das blieb auch in den folgenden Jahrzehnten die Aufgabe der Wohnungsbau. In den Nachkriesgsjahren mussten die Flüchtlinge untergebracht werden, zwischen 1950 und 1956 entstanden rund 700 neue Wohnungen. Konnte sich die Wohnungsbau Aalen in den 78er und 80er Jahren den Schwerpunkt auf die Sanierung ihres Bestandes richten, sorgte der Fall der Mauer 1989 für einen neuen Bauboom. 220 Wohneinheiten entstanden an der Steinertgasse, der Hegel- und Philipp-Funk-Straße.
© Stadt Aalen, 24.10.2010

Blick in die Zukunft

Dass die Wohnungsbau Aalen auch für die Zukunft gut aufgestellt ist, unterstrich Geschäftsführer Robert Ihl. In einem Leitzielprozess hat sich das Unternehmen Ziele für die nächsten zehn Jahre gesteckt. So sollen allein in den nächsten fünf Jahren 30 Millionen Euro in neue Bauprojekte investiert werden. Dem modernen, sozial orientierten und wirtschaftlich arbeitenden Wohnungsbauunternehmen sicherte Oberbürgermeister Martin Gerlach die kommunale Unterstützung zu. "Mit 96 % der Beteiligung ist die Wohnungsbau das Tafelsilber der Stadt, das wir weiter pflegen werden."