Aalen ist auf Goldkurs!

Die Stadt Aalen wurde zum zweiten Mal für ihre Verdienste im kommunalen Klimaschutz mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Doch ausruhen möchte sich die Stadt nicht auf diesen Lorbeeren, da viele Maßnahmen zu mehr Klimaschutz in Aalen zur Umsetzung anstehen.

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Oberbürgermeister Martin Gerlach nahm in Begleitung von Klimaschutzmanager Helke Neuendorff im baden-württembergischen Umweltministerium die Auszeichnung zum European Energy Award entgegen. Mit 67,4 von 100 möglichen Punkten wurde die Auszeichnung erneut in Silber verliehen. Gegenüber der ersten Auszeichnung im Jahr 2007 konnte allerdings eine deutliche Steigerung erreicht werden. „Wenn wir beim kommunalen Klimaschutz so weitermachen, dann ist für Aalen die Auszeichnung in Gold in greifbarer Nähe“, sagte der Oberbürgermeister am Rande der Veranstaltung.

Aalen war bei dieser Auszeichnungsrunde von den größeren Städten Baden-Württembergs mit Abstand die erfolgreichste. Dies ist Ergebnis langjähriger Bemühung beim Thema Energieeinsparung, stellt für die Verantwortlichen aber auch weiteren Ansporn dar. „Auf Grundlage des seit 2010 vorliegenden Klimaschutzkonzeptes wurde ein umfassendes und erfolgversprechendes energiepolitisches Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre in Aalen erstellt“, sagte der Laudator Dr. Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Zudem würdigte er die Klimaschutzinitiative „Aalen schafft Klima“, die seit dem vergangenen Jahr die Aktivitäten im Aalener Klimaschutz bündelt. „Die Teilnahme am European Energy Award hat zudem eine wirtschaftliche Komponente für die Stadt, da wir durch unsere Aktivitäten bei Förderprogrammen des Landes im Bereich Energieeffizienz zehn Prozent höhere Fördersätze erhalten“, so der Oberbürgermeister.
© Stadt Aalen, 10.02.2012
Für dieses Jahr stehen als konkrete Umsetzungsschritte neben der Einführung einer Energieleitlinie für das Handeln der Stadtverwaltung v.a. auch der Information der Bürgerschaft zu Klimaschutzmaßnahmen in Haus und Wohnung auf der Agenda. Zudem sollen Energiesparprojekte an Schulen ausgebaut sowie der Anteil erneuerbarer Energien erhöht werden. Auch der Dialog mit der lokalen Industrie und dem ansässigen Gewerbe soll intensiviert werden.