Aalen ist Stadt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Hohe Auszeichnung für Aalen und die Lokale Agenda 21

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Die Stadt Aalen ist von der UNESCO als „Stadt der UN-Dekade für Nachhaltige Entwicklung„ ausgezeichnet worden. Im Rahmen eines Festaktes, der mit einem UNESCO-Rap“ von der vierten Klasse der Rombachschule musikalisch umrahmt wurde, nahm Oberbürgermeister Martin Gerlach heute die Auszeichnung aus den Händen des Vorsitzenden des Nationalkomitees, Prof. Dr. Gerhard de Haan entgegen. Aalen ist nach Heidelberg die zweite Stadt in Baden-Württemberg und die elfte in Deutschland, die diesen Titel in den nächsten zwei Jahren tragen darf.

Im Beisein zahlreicher Prominenter, darunter Ministerialdirektor Dr. Albrecht Rittmann vom Ministerium für Ländlichen Raum und CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter, begrüßte das Stadtoberhaupt Vertreter der Aalener Hochschule, der Gemeinderatsfraktionen und der Aktiven aus den Aalener Agendagruppen. Auch künftig werde die Stadt gemeinsam mit ihren Partnern den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Entwicklung fortsetzen, versprach Gerlach und wies auf die zahlreichen Aktivitäten der 20 Agenda-Gruppen hin.
Die Stadtverwaltung unterstütze den Prozess durch das Agendabüro und den Ehrenamtsbeauftragten der Stadt. Ausdrücklich dankte er der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen für die Unterstützung und wissenschaftliche Begleitung.
© Stadt Aalen, 30.03.2010
Im Anschluss an den Festakt trugen sich der Vorsitzende des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltig Entwicklung“ Prof. Dr. Gerhard de Haan (Mitte) und Ministerialdirektor Dr. Albrecht Rittmann in das Goldene Buch der Stadt Aalen ein.

Nachhaltigkeit bedeutet umfassendes zukunftsfähiges Handeln

Daraus erwachsen ist das Umweltmanagementsystem „Grüner Aal“ mit dem im Anschluss die Bohlschule Aalen und die Gartenschule Ebnat ausgezeichnet wurden. Die Glückwünsche der Landesregierung überbrachte Ministerialdirektor Rittmann. Nachhaltigkeit bedeute nicht ausschließlich dauerhaft. „Es bedarf eines umfassenden zukunftsfähigen Handelns. Die Voraussetzung dafür ist Bildung“ sagte Rittmann und de Haan ergänzte „unser Anspruch ist, die Welt ein wenig gerechter zu machen“. Um dem zu hohen Verbrauch an Ressourcen entgegen zu wirken, seien sowohl technologische Innovationen notwendig, als auch ein gesellschaftlicher Wertewandel. Aalen sei mit vielen aktiven Gruppen und Initiativen vorbildlich und verdiene den Titel.