Aalen und Ellwangen im Gespräch

Die Ältestenräte von Ellwangen und Aalen wollen den Gedankenaustausch pflegen und gemeinsame Themen erörtern. Gestern trafen sich Vertreter der Gremien mit den Verwaltungsspitzen beider Städte erstmals in Aalen. Der Dialog soll fortgesetzt werden, bekräftigten die Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und Martin Gerlach.

(© )
In lockerer entspannter Atmosphäre konnten sich die Stadträte kennen lernen und die gemeinsamen Themen benennen. Die Nachbarn haben viel Gesprächsstoff, das zeigte sich bereits bei der Begrüßung und anschließenden Führung im Limesmuseum. Verbindend ist die römische Vergangenheit und deren touristische Bedeutung. Im Hinblick auf das Alamannenmuseum interessierten sich die Nachbarn für die Zusammenarbeit der Museen in der Region und die Aalener Museumskonzeption. In der anschließenden Sitzung kamen weitere Themen zur Sprache. So wurde unter anderem über die Einzelhandelsentwicklung der Innenstädte diskutiert und Vergleiche angestellt. Einigkeit herrschte in Bezug auf die Verkehrsplanung B29. Die wichtige Verkehrsader der Region müsse weiter ausgebaut, die Westumgehung mit ihren Knotenpunkten ertüchtigt werden. Mit weiteren Verbündeten in der Region will man auf die Fortsetzung der Planungen drängen.

Verbunden sind Ellwangen und Aalen in der Touristikgemeinschaft Erlebnisregion Schwäbische Ostalb, deren Vorsitz Aalens Oberbürgermeister inne hat. Tourismusförderung unter der gemeinsamen Dachmarke „Weltkultour Schwäbische Alb“ sei Wirtschaftsförderung und erhöhe den „Wohlfühlfaktor“ der Region.

Die Ältestenräte, so das Fazit der gestrigen Begegnung, wollen den Dialog fortsetzen und die Themen bei ihrem nächsten Treffen in Ellwangen vertiefen.
© Stadt Aalen, 09.02.2011