Aalen wächst - Zuzüge aus Oberkochen, Neresheim und Ellwangen

Aalen wächst. Die Einwohnerzahl ist im Jahresverlauf um mehr als 200 auf 65.876 angestiegen. Damit konnte das Geburtendefizit von 170 Kindern mehr als ausgeglichen werden.

In den ersten elf Monaten des Jahres 2011 wurden 445 Kinder in Aalen geboren, rund einhundert weniger als im Vorjahreszeitraum. Es wurden 170 mehr Sterbefälle registriert als Geburten.

Allerdings sorgt der starke Anstieg der Zuzüge nach Aalen für eine positive Bevölkerungsbilanz. Während Aalen noch in den vergangenen Jahren durch Wegzüge und Sterbeüberschüsse rückläufige Einwohnerzahlen zu melden hatte, konnte die Kocherstadt in diesem Jahr allein durch Zuzüge mehr als 300 Einwohner dazu gewinnen. Innerhalb Deutschlands kamen 80 Prozent der Neubürgerinnen und Neubürger aus den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg.

Aalen profitiert aber auch aus den Wanderungsbewegungen innerhalb des Ostalbkreises. Zu der positiven Bilanz tragen vor allem Zuzüge aus Oberkochen, Neresheim und Ellwangen bei. Aber auch aus Bopfingen, Essingen und Westhausen gewann Aalen mehr Einwohner hinzu. Dagegen blieb das Saldo der Zu- und Wegzüge von und nach Lauchheim und Hüttlingen mit einem Minus von 24 Personen leicht negativ.

Mit einem Plus von einhundert Einwohnern haben Hofherrnweiler und Unterrombach am meisten von dieser Entwicklung profitiert, gefolgt von der Kernstadt. Auch Ebnat hat 2011 rund 40 neue Einwohner dazu gewonnen.

Unterm Strich fällt damit die Bevölkerungsbilanz Aalens besser aus, als es die für Ende 2011 prognostizierten Zahlen erwarten ließen.
© Stadt Aalen, 13.12.2011