Aalener Konjunkturprogramm springt an

Die Stadt Aalen hat die ersten Bauaufträge im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms vergeben. Mit Eingang des Bewilligungsbescheids vom Regierungspräsidium hat der Ausschuss für Technik und Umwelt vergangene Woche die ersten energetischen Sanierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht.

Die Gewerke beinhalten neue Fenster in der Hermann-Hesse-Schule, der Grauleshofschule und der Kocherburgschule. Dort ist auch die Dachsanierung bereits vergeben.

Aus dem Investitionsprogramm fließen insgesamt 4,4 Millionen Euro in die Schulinfrastruktur. Weitere 798.000 Euro sind für Kindertagesstätten eingeplant. Aus dem Budget für Infrastrukturmaßnahmen sind weitere 1,11 Millionen für energetische Sanierungen vorgesehen. Davon fließt der größte Anteil von 928.000 Euro in die Hallensanierung der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Denn auch freie und private Träger profitieren von dem Programm. Die TSG-Halle ist eine der ältesten Sporthallen der Stadt und für den Schulsport, aber auch als Halle für den Vereinssport unerlässlich. Mit den restlichen Mitteln werden die Rathäuser in Waldhausen und Ebnat energetisch aufgerüstet.
© Stadt Aalen, 24.06.2009
„Das entspricht den Zielen des Konjunkturprogramms, mit zukunftsorientierten Umweltmaßnahmen die Wirtschaft anzukurbeln“ erläutert Kämmerer Siegfried Staiger. „ Und natürlich spart es uns laufende Unterhaltungskosten“. Die Liste der vorgezogenen Maßnahmen, die Aalen mit dem Investitionsprogramm 2009 und 2010 schultert, ist lang. Dabei sind die Vorgaben des Landes eng: 50 % der 6,3 Millionen Euro hohen Bausumme muss bis Ende 2009 abgerechnet sein. „Wir schaffen das“ ist sich Staiger sicher, den Zeitplan von den Ausschreibungen über die Vergaben bis zum Baubeginn im Blick. Schließlich war Aalen unter den ersten drei Städten im Land, die Maßnahmen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm ausgeschrieben haben. Der Gemeinderat wird ebenso wie das Regierungspräsidium mit Quartalsberichten auf dem Laufenden gehalten. „Wichtig ist, so Staiger, „dass wir losgelegt haben und die Sanierungsmaßnahmen an den Schulen in den Ferien abwickeln können.“