Aalener Sportler bei den Spielen der Freundschaft in Christchurch

Positive Bilanz der Aalener Delegation auf sportlicher und menschlicher Ebene

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In diesem Jahr fanden die $(text:b:15. Spiele der Freundschaft)$ vom 12. bis 16. April 2010 in Christchurch in England statt.

Bei den Spielen der Freundschaft treffen sich in 2-jährigem Rhythmus junge Sportler aus den Partnerstädten von Aalen und deren Partnerstädten. Dabei steht nicht nur der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern auch die Vertiefung bestehender Beziehungen und Freundschaften sowie das Treffen und Kennenlernen anderer Menschen und deren Kulturen. Kurzum – der europäische Gedanke ist zentraler Mittelpunkt dieser Spiele.

Insgesamt 20 junge Sportlerinnen und Sportler der Jahrgänge 1993 bis 1997, alle Mitglieder der TSG Hofherrrnweiler/Unterrombach, des MTV Aalen sowie des TSV Wasseralfingen, traten unter der Betreuung von Lukas Weiss und Timo Thebrath am 12. April ihre Reise nach Christchurch an. Begleitet wurden die jungen Aalener von der Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins, Hildegard Stehle, von Hanna Fischer, die sowohl als Vertreterin des Städtepartnerschaftsverein als auch als Betreuerin dabei war sowie von Karl Troßbach als Vertreter der Stadt Aalen.

In Christchurch waren die Gäste zusammen mit den SportlerInnen aus St. Ghislain, Sierakowice und Christchurch erstklassig im Avon Tyrrell Youth Centre untergebracht. Das Zentrum, wunderschön am Rand des New Forest gelegen, bietet in unmittelbarer Umgebung Outdoor-Aktivitäten jeglicher Art und somit war auch ein ganzer Wettkampftag außergewöhnlichen Disziplinen wie Bogenschießen, Bierkisten-Stapeln, Klettern, Flying Fox und Brücken-Bauen gewidmet.

Die Spiele wurden am Dienstag von Bürgermeister David Flagg eröffnet, der in seiner Begrüßungsrede in Verbundenheit mit dem polnischen Team eine Schweigeminute für die Opfer des Flugzeugabsturzes am vorhergegangenen Wochenende einlegte.
© Stadt Aalen, 22.04.2010
Im Rahmen einer Siegerehrung wurden die sportlichen Erfolge gefeiert
Spaß und Geschicklichkeit standen zunächst bei den $(text:b:Outdoor-Sportarten)$ am Dienstag im Vordergrund. Am Mittwoch bewährte sich das Aalener Team in den verschiedenen $(text:b:Schwimm-Disziplinen)$ sowie beim $(text:b:Wasserball-Turnier)$ und belegte hier den zweiten bzw. dritten Platz. Beim $(text:b:Fußball-Turnier)$ erkämpfte sich die Mannschaft den dritten Platz. Bei den $(text:b:Leichtathletik-Wettkämpfen)$ am Donnerstag glänzten die Aalener mit einer hervorragenden Leistung. In den Disziplinen Laufen, Weitsprung, Werfen und Staffellauf konnten die Jungen und Mädchen ihr ganzes Können zeigen und belegten den ersten Platz. Somit belegte das Aalener Team in der Gesamtwertung einen hervorragenden zweiten Platz. Die sportlichen Erfolge wurden im Rahmen einer Siegerehrung am Donnerstag Abend gefeiert, bei der David Flagg den jungen Sportlern ihre Trophäen überreichte. Neben den Wettkämpfen hatten die Jugendlichen viel Zeit, die Teilnehmer aus den anderen Städten kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Eine Stadtbesichtigung, eine Bootsfahrt durch den Hafen sowie ein eine Grillparty am Strand boten viel Raum für Begegnungen. Ein Höhepunkt war auch die Abfahrt auf Skibobs auf einer Sommer-Skilauf-Piste. Auch die offiziellen Vertreter aus den Partnerstädten tauschten sich im Rahmen eines Treffens zum Thema „The Future of Civic Involvement in Twinning Conference“, das am Dienstag Nachmittag im Christchurch Harbour Hotel stattfand, aus. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die zukünftige Entwicklung der Beziehungen zwischen den Partnerstädten. Die Teilnehmer diskutierten über Ideen, Chancen und Risiken für die partnerschaftlichen Beziehungen. Die Spiele der Freundschaft zeigen eine durchwegs positive Bilanz für die Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten auf. Durch die große Gastfreundschaft und die perfekte Organisation der Veranstaltung wurden die Spiele der Freundschaft zu einem rundum gelungenen Event, an das sich alle Teilnehmer wohl noch lange gerne zurückerinnern werden. Auf Grund der Störungen im Flugverkehr, durch den Vulkanausbruch auf Island, konnte die Aalener Delegation erst am Samstag die Heimreise mit Fähre und Bus antreten.