Änderungen bei Zuschüssen und Darlehen für Energiesparmaßnahmen zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel ändern sich in der Förderung regenerativer Energien und für Renovierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung viele Programme.

Nachfolgend sind wichtige Änderungen zusammengestellt:

Das Energieeinsparprogramm Altbau des Landes Baden-Württemberg wird in 2004 nicht mehr weitergeführt; ein Darlehen für förderfähige Energieeinsparmaßnahmen, die im Frühjahr 2004 durchgeführt werden sollen, kann in diesem Jahr noch beantragt werden.

Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung werden weiterhin vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), www.bafa.de, Telefon: 06196 908-625, bezuschusst. Bei Antragstellung bis Mittwoch, 31. Dezember 2003 beträgt der Zuschuss 125 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche; ab Donnerstag, 1. Januar 2004 reduziert sich der Fördersatz auf 110 Euro pro Quadratmeter. Im Bereich der Stadt Aalen fördern die Stadtwerke auch zukünftig Solaranlagen mit einem pauschalen Zuschuss.

Bei Fotovoltaikanlagen (Solaranlagen zur Stromerzeugung) erhöht sich für ab Donnerstag, 1. Januar 2004 neu in Betrieb genommene Dachanlagen bis 30kW die Einspeisevergütung nach neuester gesetzlicher Regelung auf 57,4 Cent/kWh. Durch diese Erhöhung ist eine Inbetriebnahme in diesem Jahr nicht mehr sinnvoll. Für Neuanlagen besteht damit weiterhin Planungssicherheit für einen etwa kostendeckenden Betrieb.

Holzpellets-Heizkessel werden ab Donnerstag, 1. Januar 2004 voraussichtlich mit 1 700 Euro anstatt bisher 1 500 Euro bezuschusst.

Handbeschickte Holzvergaser-Heizkessel mit Gebläse zur Scheitholzfeuerung werden voraussichtlich ab kommendem Jahr mit mindestens 1 500 Euro bezuschusst, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden.

Wohnraum-Modernisierungsdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten bei Antragstellung in 2003 eine hohe Zinsverbilligung für vier Jahre, ab 2004 wird diese Zinsverbilligung nur noch für drei Jahre gewährt.

Nach bisherigen Informationen bleiben die weiteren Darlehen der (KfW) bis auf Detailänderungen bestehen. Die landes- und bundesweiten Zuschuss- und Darlehensförderungen müssen vor Auftragsvergabe beantragt werden.
Beratung zur optimalen Nutzung der Förderprogramme sowie zu allen Fragen zur Minderung des Energieverbrauchs wird im Grünflächen- und Umweltamt der Stadt Aalen nach Terminvereinbarung unter Telefon: 07361 52-1602 angeboten.
© Stadt Aalen, 01.12.2003