Änderungen der Förderrichtlinien für Energiespardarlehen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ändert für Anträge ab 1. November 2004 die Bestimmungen für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das CO2-Minderungsprogramm.

Vorher bei der KfW eingehende Anträge können noch nach den bisherigen Bedingungen bewilligt werden.

Beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm, welches die umfassende energetische Altbausanierung mit sehr günstigen Zinssätzen fördert, ändert sich folgendes:

Der Teilschulderlass für das Erreichen des „Niedrigenergiehauses im Bestand“ wird von 20Prozent auf 15 Prozent des Darlehensbetrages gesenkt.
Photovoltaikanlagen können nicht mehr mitfinanziert und eingerechnet werden.
Die Mindest-Dämmstoffstärken für Wärmedämmmaßnahmen werden erhöht.

Wer in den nächsten zwei Jahren beabsichtigt, sein Gebäude entsprechend den Förderrichtlinien zu sanieren, hat jetzt noch die Möglichkeit zur Inanspruchnahme dieser besseren Förderung durch Beantragung bis Ende Oktober!

Im CO2-Minderungsprogramm hat sich die Definition von förderfähigen Holzheizungen geändert.

Bei beiden Programmen hat sich die Definition für den „Sachverständigen“ zur Erstellung der Nachweise geändert.

Details zu den Änderungen sind über die Hausbanken, im Internet unter www.kfw-foerderbank.de und in der Energieberatungsstelle des Grünflächen- und Umweltamtes der Stadt Aalen erhältlich.
© Stadt Aalen, 04.10.2004