Agape-Mission bedankt sich für Aalener Unterstützung OB empfängt Pastor Moyo aus Simbabwe

Pastor Lucky Moyo, Gründer und Leiter der Agape-Mission in Simbabwe hat sich bei Oberbürgermeister Martin Gerlach für die Unterstützung der Stadt im Rahmen der Entwicklungshilfe bedankt.

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Bei einem persönlichen Empfang im Rathaus berichtete Moyo von den Problemen des Landes und der schwierigen aber erfolgreichen Arbeit der Agape-Mission und den Partnern anderer Hilfsorganisationen. Die größten Probleme des Landes seien Aids, die vielen Waisenkinder und die wirtschaftliche Situation. Neunzig Prozent der Ärzte und Krankenschwestern seien ausgewandert.

Die Agape-Mission unterstützt Waisenkinder mit Medikamenten, Nahrungsmitteln und Schuluniform, damit die Großfamilien entlastet werden und die Kinder wieder in den Verbund der Großfamilie aufgenommen werden. „Mit den 2.000 Euro aus Aalen konnten wir 150 bis 200 Kinder versorgen. Doch mehr als die materielle Hilfe zählt die Hoffnung, die den Kindern und Jugendlichen geschenkt wird“ berichtet Moyo. In einem zweiten Projekt ermöglicht die Hilfsorganisation Jugendlichen eine Schreinerausbildung.
Moyo, der in Simbabwe geboren ist, hat am EAZ in Aalen eine Ausbildung absolviert. Danach ging er in sein Heimatland zurück und studierte Jura in Südafrika. Moyo ist als Sprecher der „Christlichen Allianz“ am politischen Wiederaufbau seines Landes beteiligt.

In Oberbürgermeister Gerlach fand Moyo einen interessierten und gut informierten Gesprächspartner. Gerlach ließ sich auch von dem neuesten Vorhaben der Agape-Mission berichten. Die Trinkwasserversorgung über Tankwagen soll abgelöst werden durch einen Brunnen und ein Reservoir, aus dem bis zu eintausend Menschen täglich mit frischem Wasser versorgt werden können. „Egal, ob die Stadt Aalen uns einen Zuschuss gewährt, unsere Partnerschaft reicht in die Zukunft“ sagte Pastor Moyo und versprach, wieder zu kommen.
© Stadt Aalen, 07.05.2009