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Tauschringtreffen
Am Mittwoch, 17. März 2004 trifft sich die Agendagruppe Tauschring Aalen um 19.30 Uhr im DRK-Altenhilfezentrum „Wiesengrund“ in der Heinrich-Rieger-Straße 14. Das Treffen dient dem gegenseitigen Kennen lernen, dem Austausch neuer Angebote und Gesuche und der laufenden Organisation und Koordination des Tauschrings. Alle Mitglieder des Tauschrings und Interessierte Mitbürger sind herzlich eingeladen! Weitere Informationen zum Tauschring Aalen gibt’s bei Karla Sebera Telefon: 07361 350-546 oder im Internet: http://www.tauschring-aa.de/index2.html

2. Sperrmüllmarkt in Ellwangen
Auf eine nachahmenswerte Aktion weist der Tauschring Aalen hin: Die Christusgemeinde Ellwangen veranstaltet am Samstag, 20. März 2004 im Lager des ehemaligen Möbelhauses Kling in der Lindenstraße in Ellwangen ihren zweiten Ellwanger Sperrmüllmarkt. Das Prinzip ist ganz einfach: Jeder kann Gegenstände bringen, die ein anderer noch brauchen kann. Jeder kann sich alles aussuchen und mitnehmen was ihm gefällt. Anlieferung und Abholung sind zeitlich getrennt: Von zehn bis 13 Uhr kann gebracht werden, dann ist eine Stunde Pause und um 14 Uhr beginnt die Abholung.

Klappe, die 1. zeigt „Mein kleines Kind“
Darf frau ein behindertes Kind abtreiben?

Das Agendaprojekt „Klappe, die 1.“ zeigt am Donnerstag, 18. März 2004 um 19 Uhr, am Sonntag, 21. März 2004 und Montag, 22. März 2004 um 18 Uhr sowie am Dienstag, 23. März 2004 um 20.30 Uhr im Filmpalast Aalen den Film: Mein kleines Kind (Dokumentation Katja Baumgarten, Deutschland 2001. 88 Minuten)
Ein sehr persönlicher und doch weit über das Persönliche hinausweisender Film. Ein Glücksfall von Dokumentation, denn die Filmemacherin Katja Baumgarten ist selber betroffene Mutter und ausgebildete Hebamme.
Durch eine Ultraschalluntersuchung im 6. Monat der Schwangerschaft erfährt die Hebamme und Filmemacherin Katja Baumgarten, dass ihr ungeborenes Kind schwerste Entwicklungsstörungen hat.
Wie reagiert frau in einer solchen Reaktion? Soll frau das Kind abtreiben? Es austragen? Soll eine Hausgeburt gewagt werden, auch wenn die medizinische Versorgung des Kindes dann „nicht optimal“ gewährleistet wird? Und was ist moralischer? Ein Kind zu töten, bevor es geboren wird? Oder es sterben lassen, wenn es geboren wird?
In ihrem Dokumentarfilm zeigt Katja Baumgarten, was nach der Pränatalen Diagnostik kommt: Sie muss die Entscheidung treffen, ob die Schwangerschaft sofort beendet wird oder ob das Kind einige Monate bis zu seinem Tod schwerstbehindert auf einer Kinderintensivstation leben wird.
Sie entscheidet sich , ihren Sohn zu Hause zur Welt zu bringen und ihn in ihren Armen sterben zu lassen.

Nach jeder Vorführung die Möglichkeit zu einem Gespräch. Weitere Informationen zum Film: Filmpalast Aalen. Telefon: 07361 955512 oder im Internet: www.kulturkueche-online.de
Nach dem ersten Vorführtermin am Donnerstag, 18. März 2004 findet im Anschluss an die Filmvorführung eine Podiumsdiskussion im Kinosaal statt. Aus diesem Grund beginnt die Filmvorstellung bereits um 19 Uhr. An der Podiumsdiskussion werden teilnehmen: Die Regisseurin Frau Katja Baumgarten, der Gynäkologe Dr. med. Rainer Rau, die Kreisvorsitzende der Hebammen, Frau Sonja Spenny-de Groot und die Schwangerschaftskonfliktberaterin Frau Sylke Gamisch. Diese Veranstaltung wird von der Diakonische Bezirksstelle Aalen in Zusammenarbeit mit Klappe, die 1. und dem Filmpalast Aalen durchgeführt.
© Stadt Aalen, 15.03.2004