Amerika-Rückkehrerin empfangen

Erster Bürgermeister Dr. Eberhard Schwerdtner empfing heute, 25. August 2005 Marissa Krings im Beisein ihrer Eltern sowie des Bundestagsabgeordneten Georg Brunnhuber im Aalener Rathaus.

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Die 23-jährige Fremdsprachenkorrespondentin war nach einem einjährigen Aufenthalt in Kalifornien in ihre Heimat nach Unterkochen zurückgekehrt. Marissa Krings hatte am Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestags, kurz PPP, teilgenommen, das Schülern und jungen Berufstätigen durch ein Stipendium den Studien- und Arbeitsaufenthalt in den USA ermöglicht. Die Abgeordneten der Wahlkreise übernehmen dabei die Patenschaft für die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber.

„Jeder Austausch bringt jungen Menschen einen vielfältigen Gewinn“ ermunterte Schwerdtner auch andere Jugendliche aus Aalen, sich um einen Platz beim Parlamentarischen Patenschafts-Programm zu bewerben.

„Ein Jahr in den USA bringt einen auf sprachlicher, beruflicher und natürlich persönlicher Ebene voran“ bestätigte Marissa Krings den Ersten Bürgermeister. „Man weiß nachher, wie Land und Leute einzuschätzen sind. Man sieht die meisten Vorurteile widerlegt und nur wenige bestätigt. Man lernt die Dinge zu nehmen, wie sie kommen und auch mit nicht alltäglichen Situationen fertig zu werden“ zog Krings ein durchweg positives Fazit. Beruflich will sich Marissa Krings, nachdem Sie in den USA das sprachliche und persönliche Rüstzeug erworben hat, noch stärker international orientieren und strebt eine Tätigkeit im europäischen Ausland an.

„Es gibt kaum mehr einen Beruf in Deutschland, in dem man nicht mit internationalen Partnern zu tun hat. Viele Schüler und Studenten schließen exzellent ab, haben aber zu wenig Fremdsprachkenntnisse und kennen fremde Mentalitäten nicht aus eigener Erfahrung“ hob Georg Brunnhuber die Bedeutung des Programms für die berufliche Entwicklung junger Menschen hervor. Man schaffe sich dadurch persönliche Werte, die nicht jeder habe. Sein Ziel und das seiner Kollegin Marga Elser sei immer gewesen, das Austauschprogramm des Bundestags fortzuführen. Zukünftig solle das Programm bei Schülern und jungen Berufstätigen noch mehr bekannt gemacht werden.

Abschließend überreichte Dr. Eberhard Schwerdtner im Namen der Stadt Aalen an Marissa Krings eine kleine Aufmerksamkeit als Willkommensgruß in der Heimat.

Bundesweit stehen in den Wahlkreisen insgesamt 350 Stipendien zur Verfügung. Mehr Informationen zum PPP im Internet unter www.bundestag.de/dialog/
© Stadt Aalen, 25.08.2005