Anmeldung eines Neugeborenen

Hinweise für Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit:

Wird Ihr Kind im Ostalbklinikum geboren, erhalten wir von dort eine Geburtsanzeige, die angibt, wann und wo das Kind geboren wurde und wer seine Eltern sind. Das Ostalbklinikum bringt die Geburtsanzeige mit Ihren Unterlagen zum Standesamt. Nach Beurkundung der Geburt werden die ausgestellten Urkunden bis zur Abholung beim Standesamt Aalen hinterlegt. Um die Geburt zu beurkunden, benötigen wir allerdings weitere Unterlagen.

Verheiratete Eltern

  • Familienstammbuch (Sollten Sie keines haben: Familienbuchabschrift oder falls Eheschließung im Ausland: Heiratsurkunde mit Übersetzung durch einen zugelassenen Übersetzer)
  • und Geburtsurkunden der Eltern, wenn in der BRD geboren.

NICHT verheiratete Eltern

Bei ledigen Müttern

  • Geburtsurkunde der Mutter oder beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern der Mutter
  • Beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung, falls diese bereits abgegeben wurde Geburtsurkunde des Vaters, wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde
  • evtl. Sorgeerklärung

Bei geschiedenen Müttern

  • Beglaubigte Abschrift des Familienbuchs der Vorehe mit Eheauflösungsvermerk oder falls Ehescheidung im Ausland: Geburtsurkunde und Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk (hier muss eventuell noch eine spezielle Prüfung erfolgen)
  • Beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung, falls diese bereits abgegeben wurde Geburtsurkunde des Vaters, wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde
  • evtl. Sorgeerklärung

Hinweise für Eltern mit ausländischer Staatsangehörigkeit:

Wird Ihr Kind im Ostalbklinikum geboren, erhalten wir von dort eine Geburtsanzeige, die angibt, wann und wo das Kind geboren wurde und wer seine Eltern sind. Das Ostalbklinikum bringt die Geburtsanzeige mit Ihren Unterlagen zum Standesamt. Nach Beurkundung der Geburt werden die ausgestellten Urkunden bis zur Abholung beim Standesamt Aalen hinterlegt. Um die Geburt zu beurkunden, benötigen wir allerdings weitere Unterlagen.

Verheiratete Eltern

  • Familienstammbuch (Sollten Sie keines haben: Familienbuchabschrift oder falls Eheschließumg im Ausland: Heiratsurkunde mit Übersetzung durch einen zugelassenen Übersetzer)
  • Geburtsurkunden der Eltern, wenn in der BRD geboren
  • Fotokopie Ihrer Pässe (Namen, Nationalität und Aufenthaltsstatus, zum Beispiel "Aufenthaltsberechtigung" oder "Aufenthaltserlaubnis", müssen ersichtlich sein.

NICHT verheiratete Eltern

Bei ledigen Müttern

  • Geburtsurkunde der Mutter oder beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern der Mutter
  • Beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung, falls diese bereits abgegeben wurde Geburtsurkunde des Vaters, wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde
  • Fotokopie Ihrer Pässe (Namen, Nationalität und Aufenthaltsstatus, zum Beispiel "Aufenthaltsberechtigung" oder "Aufenthaltserlaubnis", müssen ersichtlich sein.
  • evtl. Sorgeerklärung

Bei geschiedenen Müttern

  • Beglaubigte Abschrift des Familienbuchs der Vorehe mit Eheauflösungsvermerk oder falls Ehescheidung im Ausland: Geburtsurkunde und Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk (hier muss eventuell noch eine spezielle Prüfung erfolgen)
  • Beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung, falls diese bereits abgegeben wurde
  • Geburtsurkunde des Vaters, wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde
  • Fotokopie Ihrer Pässe (Namen, Nationalität und Aufenthaltsstatus, zum Beispiel "Aufenthaltsberechtigung" oder "Aufenthaltserlaubnis", müssen ersichtlich sein.
  • evtl. Sorgeerklärung

Sonderfälle Geburten

In einigen Fällen kann die Beurkundung einer Geburt komplizierter sein und weitere Unterlagen erforderlich machen. Beispielhaft seien genannt:

  • Zwei verschiedene Staatsangehörigkeiten der Eltern (zum Beispiel: spanisch und deutsch) beeinflussen die Namenswahl für ein Kind
  • In Urkunden von Spätaussiedlern/innen sind die Namen manchmal nicht in der gewünschten Schreibweise geschrieben und es ist eventuell die Aufnahme einer Erklärung erforderlich
  • Das Baby ist zuhause geboren worden, und eine Hebamme oder eine Ärztin hat diese Geburt bestätigt
  • Die Mutter des Kindes wurde im Ausland geschieden

Trifft einer oder mehrere dieser Fälle auf Sie zu? Dann setzen Sie sich bitte telefonisch mit uns in Verbindung, damit wir besprechen können, welche Nachweise Sie genau benötigen.

Informationen für Mütter, die nicht verheiratet sind

Am 1. Januar 1998 traten durch das "Gesetz zur Reform des Kindschaftsrechts" (Kindschaftsrechtsreformgesetz) und das "Gesetz zur Abschaffung der gesetzlichen Amtspflegschaft und Neuordnung des Rechts der Beistandschaft" (Beistandschaftsgesetz) tiefgreifende Änderungen ein.

Über einige herausragende und allgemein interessierende Bestimmungen wollen wir Sie mit diesem Info-Blatt unterrichten.

Gesetzliche Vertretung für das Kind

Für Kinder, die ab dem 1. Juli 1998 zur Welt gekommen sind gilt, dass Sie als volljährige Mutter kraft Gesetzes die alleinige elterliche Sorge über Ihr Kind haben. Es liegt zunächst somit auch allein in Ihrer Hand, dafür zu sorgen, dass die Vaterschaft zu Ihrem Kind anerkannt oder gerichtlich festgestellt wird. Möchten Sie dabei kompetente, fachkundige und zuverlässige Hilfe, steht Ihnen das für Ihren Wohnsitz zuständige Jugendamt mit Rat und Tat zur Seite

Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Jugend und Familie in Aalen Tel.: 07361 503-525

und Außenstellen Ellwangen (Jagst) Tel.: 07961 567-332

und Außenstelle Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171 32-271

Anerkennung der Vaterschaft

Für die Anerkennung der Vaterschaft gelten strenge gesetzliche Formvorschriften. Eine Anerkennung kann nur persönlich bei folgenden Behörden erfolgen:

  • Jugendamt
  • Standesamt (auch beim Standesamt Ihres Wohnortes)
  • Notariat

Vereinbaren Sie am besten telefonisch einen Termin.

Eine Vaterschaftsanerkenntnis ist nur dann wirksam, wenn Sie als Kindesmutter dem Anerkenntnis zustimmen. Die Zustimmung muss ebenfalls persönlich bei einer der oben angeführten Behörden erfolgen. Zweckmäßig wäre es deshalb, wenn Sie mit dem Vater des Kindes zu dem vereinbarten Termin kommen würden.

Soll der Vater des Kindes sofort in den Geburtsurkunden stehen, ist es zweckmäßig, dass die Anerkennung der Vaterschaft schon vor der Geburt des Kindes erfolgt.

Gemeinsames Sorgerecht

Ist es Ihr Wunsch, das Sorgerecht zusammen mit dem Vater Ihres Kindes auszuüben, dann wenden Sie sich bitte an das

  • Kreisjugendamt beim Landratsamt Ostalbkreis in Aalen oder Außenstellen Ellwangen (Jagst) oder Schwäbisch Gmünd
  • an ein Notariat Ihrer Wahl
  • an das Amtsgericht

Ebenso wie die Vaterschaftsanerkennung kann auch die gemeinsame elterliche Sorge schon vor Ihrer Entbindung vereinbart werden.Wird die gemeinsame elterliche Sorge begründet, so kann der Familienname des Kindes innerhalb von drei Monaten einvernehmlich z.B. in den Namen des Vaters geändert werden. Ein aus den Namen der Eltern zusammengesetzter Doppelname ist allerdings nicht möglich. Haben Sie weitere Fragen? Die Standesämter und Jugendämter stehen Ihnen gerne zur Verfügung: Ihnen und Ihrem Kind wünschen wir von Herzen alles Gute.

Wahl des Vornamens

Grundsätze der Vornamenswahl bei deutschen Kindern Vornamen müssen das Geschlecht erkennen lassen

  • Jungen dürfen nur männliche, Mädchen nur weibliche Vornamen erteilt werden (Ausnahme bei Jungen: Der Vorname "Maria" darf als zweiter oder weiterer Vorname erteilt werden)
  • Bei geschlechtsneutralen Namen (z.B. Friedel, Toni, Eike, Heike) ist ein weiterer eindeutig männlicher oder weiblicher Vorname zu verlangen.

Es dürfen nicht die Grenzen der allgemeinen Sitte und Ordnung verletzt werden. Das Kindeswohl bildet die Schranke der Namensgebung. Unzulässig sind demnach:

  • Anstößige oder völlig unverständliche Bezeichnungen (z.B. Verleihnix, Unit)
  • Bezeichnungen die zu einer Belästigung oder Entwürdigung des Namensträgers führen oder ihn verächtlich machen, ihn der Lächerlichkeit preisgeben. Kriterium: wie empfindet es die "Allgemeinheit".

Anschrift

Marktplatz 30
73430 Aalen

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Öffnungszeiten

Montag, 8.30 bis 11.45 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Dienstag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Mittwoch, 8.30 bis 11.45 Uhr
Donnerstag, 8.30 bis 11.45 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Freitag, 8.30 bis 12 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Die kürzesten Wartezeiten sind am Dienstag- und Mittwochvormittag zu erwarten.

Ansprechpartner/in

  • Ansprechpartnerin
    Jasmin Ilg
    Tel.: 07361 52-1003
    Fax: 07361 52-1927
  • Ansprechpartnerin
    Silke Limbach
    Tel.: 07361 52-1008
    Fax: 07361 52-1920
  • Ansprechpartnerin
    Petra Otto
    Tel.: 07361 52-1006
    Fax: 07361 52-1920