Antrittsbesuch des türkischen Generalkonsuls Türker Ari

Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem türkischen Konsulat und der Stadt Aalen haben der türkische Generalkonsul Türker Ari und Oberbürgermeister Martin Gerlach vereinbart. Bei seinem Antrittsbesuch im Aalener Rathaus sagte Ari seine Unterstützung der Integrationsarbeit zu. Für 2011 bietet das Konsulat deutsch-türkische Kulturbegegnungen an.

Ein deutsch-türkisches Theaterprojekt ist eine der Maßnahmen, die das türkische Konsulat 2011 in Baden-Württemberg starten will. „Ich denke aber auch an ein Konzert, um das junge Publikum anzusprechen“. Dabei setzt der Generalkonsul ganz bewusst auf die in Deutschland lebenden Landsleute. „Schauen wir, welche Talente sich hier finden. Es ist wenig sinnvoll, türkische Musiker einzufliegen“.

50 Jahre nach Abschluss des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei soll die Zusammenarbeit und die kulturellen Begegnungen intensiviert werden. „Wir wissen, wie wichtig Sprache ist. Das türkische Konsulat unterstütze die Integrationsbemühungen. „Unsere Botschaft ist: seid gute Bürgerinnen und Bürger, nehmt am sozialen, politischen und kulturellen Leben teil“ betont der Generalkonsul im Gespräch mit dem Stadtoberhaupt und dem Integrationsbeauftragten Michael Felgenhauer. „Wichtig ist, dass sich unsere türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger als Aalener fühlen“ bekräftigte Oberbürgermeister Gerlach. Die türkische Partnerstadt Antakya könne Vorbild sein im guten Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten und Religionen.
© Stadt Aalen, 15.12.2010

Unterstützung des Projektes "Bildungspaten"

Die türkische Gemeinschaft in Aalen zählt 4.300 Mitglieder, die Hälfte davon besitzt nur die türkische Staatsangehörigkeit. Zur Förderung von Bildung und Erziehung unterstützt das Generalkonsulat zum Beispiel das Projekt „Bildungspaten“, das von der Stadt Aalen in Zusammenarbeit mit der Caritas und dem türkischen Bildungsverein initiiert wurde. Generalkonsul Ari würdigte den Bau der DITIB-Moschee in Aalen, die nicht nur Gebetsstätte, sondern auch Kultur- und Sozialzentrum sei. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt traf der türkische Generalkonsul noch mit Vertretern türkischer Vereine und Lehrkräften für türkischen Unterricht zusammen.