Attraktive Spielplätze für alle Altersgruppen

Stadt Aalen investiert jährlich mehr als 500.000 Euro in Spielgeräte und Unterhalt.

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Rutsche, Wippe und Sandkasten - das war gestern. Heute sind Spielplätze in Aalen attraktive Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Da laden modellierte Landschaften mit Sandflächen und abwechslungsreicher Bepflanzung zum Spielen und Toben ein. Spielschiffe,- häuser und Klettergeräte fordern die Geschicklichkeit der größeren Kinder. Vom schwingenden Drachen in der Aalener Fußgängerzone bis zum weitläufigen, mit modernen Geräten ausgestatteten Gelände und speziellen Jugendspielplätzen besitzt die Stadt Aalen um die 100 Spielplätze mit insgesamt 947 Spielgeräten.

Für deren Unterhaltung bringt die Stadt jährlich 430.000 Euro auf. Im Turnus von ein bis zwei Wochen schaut der Bau- und Grünflächenbetrieb nach dem Rechten, kontrolliert die Geräte, führt Reparaturen aus, mäht Rasen und pflegt die Anlagen. Ein Trupp des Samariterstifts ist vom Frühjahr bis zum Herbst zusätzlich im Einsatz, um besonders stark frequentierte Spielplätze im Innenstadtbereich, am Tannenwäldle und in der Schelmenstraße sauber zu halten.
© Stadt Aalen, 24.05.2011
Ein externer Gutachter prüft die Spielgeräte in der jährlichen Hauptuntersuchung intensiv auf ihre Verkehrssicherheit. Bevor Hölzer nach 10 bis 15 Jahren Lebensdauer morsch werden, das Fundament wackelt und Klettergerüste nachgeben, werden Geräte abgebaut und ersetzt. 100.000 Euro wurden allein im vergangenen Jahr in neue Spielgeräte investiert. Ein Spielhaus und ein Kletterwald für den Stadtgarten, ein Spielschiff im Rosengarten und ein Klettergerät auf der Schillerhöhe wurden installiert. Am Heulenberg in Unterkochen gibt es ein neues Spielhaus und eine Seilbahn und auch in Wasseralfingen wird der Spielplatz in der Schlossstraße mit einer attraktiven Spielkombination aufgewertet. Für rund 120.000 Euro werden bestehende Spielplätze umgestaltet, wie aktuell in der Beethovenstraße oder am Winkenhaldenweg im Grauleshof. Viele stark strapazierte Bolzplätze sind in die Jahre gekommen, der Rasen hat sich verabschiedet und der harte Boden verwandelt sich bei Regen in Schlammpfützen. Diese werden mit elastischen und pflegeleichten, sogenannten Ricotenbelägen ausgestattet. Nach dem Bolzplatz Burgstall sind in diesem Jahr die Plätze am Biberweg und am Schimmelberg in Wasseralfingen an der Reihe. Hinzu kommt ein neuer Spielplatz im ersten Bauabschnitt des Baugebietes Wehrleshalde. Dafür stehen weitere 120.000 Euro zur Verfügung. „Wir bieten den Kindern und Jugendlichen eine hervorragende Infrastruktur“ betont Rudolf Kaufmann, Leiter des Grünflächen- und Umweltamtes. Nach und nach verschwinden die eher fantasielosen Anlagen aus den siebziger Jahren. „Wir achten heute auf eine gewisse Größe und ein altersgerechtes Angebot.“ Der Abstand zur benachbarten Wohnbebauung wird berücksichtigt und darauf geachtet, dass sich unterschiedliche Nutzergruppen möglichst nicht in die Quere kommen.