Ausländeramt neu gestaltet

In neuem Gewand präsentiert sich seit heutedas Ausländeramt der Stadt Aalen im Rathaus.

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Mit dem von der Alexander-von Humbolt Stiftung für die freundlichste Ausländerbehörde erhaltene Preisgeld in Höhe von 25 000 Euro wurde der Service- und Wartebereich neu gestaltet. Mit dem Preis für die „Freundlichste Ausländerbehörde“ werden Ämter ausgezeichnet, die sich besonders aufgeschlossen, flexibel und hilfsbereit gegenüber ausländischen Wissenschaftlern und Studierende verhalten haben.

Als sichtbares Zeichen dieses neuen Services überreichte Gerlach Professor Dr. Michael Bauer, Prorektor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen, das neue erstellte Begrüßungspaket mit vielen wichtigen Informationen zur Stadt und dem Aufenthalt in Deutschland. „Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule“, so Bauer. Viele Studenten kommen nicht aus Deutschland. Die Hochschule investiere in diese Internationalität zum einen, um den Austausch zu garantieren und zum andern seien die ehemaligen ausländischen Studenten, wenn sie in ihr Land zurückkommen und zufrieden waren, die besten Botschafter für Deutschland.

Oberbürgermeister Martin Gerlach dankte dem Team des Ausländeramtes und an seiner Spitze Michael Felgenhauer für die jetzt vorgenommenen Verbesserungen, Weiterbildungen und Serviceleistungen für die ausländische Mitbürger sowie Studierenden, Wissenschaftlern und Doktoranden. Der Preis solle auch Ansporn sein, für das was kommen kann, so OB Gerlach. „Unser Ausländeramt repräsentiert als Botschafter unser Land und unsere Stadt.“
© Stadt Aalen, 09.11.2005

Verwendung des Preisgeldes

Mit dem Preisgeld wurde unter anderem Decke des Warte- und Servicebereiches heller gestrichen. Neue Stühle und Tische sowie ein Stehpult, an dem Anträge kurzfristig selbst ausgefüllt werden können, tragen zum freundlichen Erscheinungsbild des Wartebereichs bei. Im Eingangbereich des Rathauses wurde ein spezielles Beratungsbüro für Studenten, Doktoranten und Wissenschaftler eingerichtet. Hier wird über die Sprechzeiten hinaus ein Terminservice angeboten. Durch die Anschaffung eines Notebooks mit Zubehör können während der Sprechstunden an der Hochschule alle Sachbearbeitertätigkeiten im Ausländerrecht abschließend erledigt werden. Weitere Besuche auf dem Rathaus werden dadurch entbehrlich. In den vergangenen Monaten haben darüber hinaus die Mitarbeiterinnen an zahlreichen Fortbildungen zum Ausländerrecht teilgenommen und ihre englischen Sprachkenntnisse weiter vertieft. „Die 25 000 Euro sind gut angelegtes Geld“, machte OB Gerlach bei der heutigen Veranstaltung abschließend deutlich