Ausstellung im Aalener Rathausfoyer: Erinnern -Begegnen, Krankenmord im Nationalsozialismus

Aus Anlass des Nationalen Gedenktags aller Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zeigt das Samariterstift Neresheim zusammen mit der Stadt Aalen die Ausstellung „Erinnern – Begegnen, Krankenmord im Nationalsozialismus, Grafeneck 1940“ vom 23. bis 30. Januar im Eingangsfoyer des Rathauses.

Ziel der Ausstellung ist es einerseits die brutalen Morde der nationalsozialistischen Machthaber in Grafeneck ins Gedächtnis zurückzurufen. Der Kern der Ausstellung zeigt Grafeneck als Tötungs- und Vernichtungsanstalt in den Jahren 1939 bis 1941. Andererseits soll mit dieser Veranstaltung der Forderung Nachdruck verliehen werden, dass so etwas nie mehr in Deutschland passieren darf. Die Ausstellung soll Mahnung und Möglichkeit zur Begegnung sein. Durch gemeinsame Aktionen werden Begegnungen ermöglicht und Vorurteile abgeschafft.

Bei der Ausstellungseröffnung am $(text:b:Dienstag, 22. Januar 2008, 19 Uhr)$ führt Thomas Stöckle, Leiter der Gedenkstätte Grafeneck, in die Ausstellung ein. Daneben werden vor allem diejenigen Projekte vorgestellt, die im Rahmen dieser Ausstellung zwischen dem Samariterstift Neresheim und der Realschule auf dem Galgenberg stattfinden oder stattgefunden haben.

Daneben gibt es noch zwei wichtige Begleitveranstaltungen. Am $(text:b:Mittwoch, 23. Januar 2008, 19 Uhr)$ wird Thomas Stöckle einen Vortrag mit dem Thema: „Euthanasie – Verbrechen in Grafeneck 1940“ halten.

Am $(text:b:Sonntag, 27. Januar 2008)$, dem nationalen Gedenktag, wird es um $(text:b:16 Uhr)$ eine große Veranstaltung geben. Die Ansprache hält Robert Antretter, der Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit einer geistigen Behinderung.

Die Ausstellung ist an folgenden Tagen geöffnet:

$(text:b:Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag von 8 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr)$
© Stadt Aalen, 10.01.2008