Ausstellungseröffnung zur Entwicklungshilfe

Am Dienstag, 8. November 2011 wurde im Foyer des Aalener Rathauses die Ausstellung der Eine-Welt-Organisationen eröffnet. Bis zum 30. November 2011 stellen dort Vertreterinnen und Vertreter lokaler Initiativen ihre Projekt in der Entwicklungshilfe unter dem Motto „Aalen hilft“ vor.

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Fremdartige Klänge stimmten die Gäste der Ausstellungseröffnung auf den Abend ein. Maxim Fischer, Schüler der Musikschule Aalen, entführte die Besucherinnen und Besucher mit seinem Marimbaphon gedanklich in ferne Länder.

„Die Solidarität mit armen Ländern ist auch in finanziell schweren Zeiten eine äußerst wichtige Aufgabe,“ betonte Oberbürgermeister Martin Gerlach und dankte dem Gemeinderat für die beständige Unterstützung in den letzten 25 Jahren. „Unermüdlich setzen sich Aalener Initiativen für Gleichheit und Gerechtigkeit ein. Sie wirken im Bewusstsein, dass wir in einer Welt leben, die es gemeinsam zu entwickeln gilt. Wir sitzen dabei alle in einem Boot.“ Im Namen des Gemeinderates bedankte sich Gerlach für den selbstlosen Einsatz der Vereine, Kirchen, Organisationen und Einzelpersonen. Anschließend überreichte er den Initiativen, die 2011 Fördermittel aus dem Eine-Welt-Fonds erhalten hatten, Schecks in Höhe von insgesamt 11.700 Euro.

Besonderen Wert legte Gerlach auf die enge Zusammenarbeit der Initiativen mit den Partnern in den Entwicklungsländern vor Ort. „Wir können sicher sein, dass die Spendengelder direkt dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden.“
In diesem Zusammenhang verwies er auf die Agendagruppe „Eine Welt“, die noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter sucht und das Thema „Fair trade“ (gerechter Handel) in Aalen aufgreifen möchte. Die Gruppe will, wie die Ausstellung selbst, das Netzwerk der Institutionen stärken und über aktuelle Projekte informieren.

Doch nicht nur musikalisch stand der Abend ganz im Zeichen fremder Kulturen. In ein traditionell afrikanische Gewand gehüllt, erzählte die Studentin Anna von Berg von ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr im „Haus der Hoffnung“ der Don-Bosco-Schwestern in Benin. Damit bot der Abend Engagierten und Interessierten Gelegenheit persönliche Erfahrungen auszutauschen. Stellvertretend für das Wirken aller Initiativen in der Entwicklungshilfe stellte Friedrich Hägele in einem Vortrag die Arbeit des Freundeskreises Indische Mission im Bundesstaat Andrah Pradesh vor. Der Freundeskreis war 2011 erstmals mit einem Förderbetrag bedacht worden. Gemeinsam mit Pfarrer Marredy gelang es dem Verein bereits 500 Kindern eine Zukunftsperspektive zu bieten.
© Stadt Aalen, 10.11.2011

Information:

Initiativen, die an einer Zusammenarbeit innerhalb der Lokalen Agenda interessiert sind, erhalten nähere Informationen bei Elisabeth Gruber-Petasch vom Eine-Welt-Laden in Aalen. Oder direkt im Agenda-Büro, Telefon 07361 52-1602 oder E-Mail: $(link:m:agenda21@aalen.de|agenda21@aalen.de)$.