Auszeichnung für Stadträtin Ursula Barth

Auszeichnung für eine große Frau der Aalener Kommunalpolitik: Stadträtin Ursula Barth wird heute im Rahmen eines Festaktes im Kulturzentrum Ludwigsburg geehrt. Die Ansprache hält Innenminister Reinhold Gall.

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Das Motto des Abends lautet „Vorbilder – Frauen in der Kommunalpolitik“. Veranstalter ist die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, die das haupt- und ehrenamtliche Wirken von Frauen in der Kommunalpolitik sichtbar machen will. Im Kulturzentrum Ludwigsburg werden mit der Aalener Stadträtin weitere herausragende Politikerinnen für ihre Arbeit und ihr Engagement öffentlich geehrt.

Vor ihrer Abfahrt nach Ludwigsburg traf sich Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Mittag mit der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion zu einem Vier-Augen-Gespräch. Er freue sich, dass die Jury, bestehend aus dem Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec, der Chefredakteurin des Staatsanzeigers, Breda Nussbaum, den Bürgermeister der Gemeinde Korb, Jochen Müller, und der Hochschulrektorin Dr. Claudia Stöckle, dem berechtigten Antrag seines Amtsvorgängers gefolgt sei. „Uschi Barth ist eine kompetente, hochgeschätzte Persönlichkeit der Aalener Stadtpolitik. Ihr kommunalpolitisches Engagement seit mehr als 30 Jahren hat Vorbildcharakter und wird zurecht gewürdigt“.
© Stadt Aalen, 11.10.2013

Gemeinderat, Kreistag, Regionalverband

Ursula Barth gehört seit 1980 dem Aalener Gemeinderat an. Ihr Wort hat Gewicht und Ihre Sachkenntnis ist in vielen kommunalen wie regionalen Gremien gefragt. Seit 1984 ist Barth Mitglied im Kreistag, sie engagiert sich im Krankenhausausschuss und im Planungsausschuss des Regionalverbandes, dem sie seit 1985 angehört. Ursula Barth ist Kommunalpolitikerin mit Leib und Seele. Mit ihrer couragierten, redegewandten und ausgleichenden Art setzt sie sich stets an der Sache orientiert für die Belange der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. So erfuhr die CDU-Politikerin, die seit 2009 auch ehrenamtliche Stellvertreterin des Oberbürgermeisters ist, große Zustimmung für ihre Reden im Namen des Gemeinderates bei der Verabschiedung von Martin Gerlach und zwei Wochen später bei der Einsetzung von Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Ein Schwerpunktihrer kommunalpolitischen Arbeit ist der Bereich Bauleitplanung und Bauordnung. Außerdem liegt der Pädagogin das Thema Bildung und Betreuung besonders am Herzen. Sie gründete 1972 die „Schule für Kranke“ am Ostalbklinikum, wo sie 37 Jahre lang kranke Kinder und Jugendliche unterrichtete und ihnen damit den Anschluss an den Schulunterricht ermöglichte.