B29 – Thema am „Runden Tisch“

Auf Einladung von Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle kamen am heutigen Montag (28. Februar) die Bundestagsabgeordneten Marga Elser, SPD, Georg Brunnhuber, CDU und Landrat Klaus Pavel ins Aalener Rathaus.

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Am runden Tisch in OB Pfeifles Dienstzimmer wurde ausgelotet, welche Möglichkeiten es gibt, den untragbaren Zeitplan für den weiteren Ausbau der B 29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen zu beschleunigen.

Alle Gesprächsteilnehmen waren sich einig, dass ein Baubeginn für den bereits planfestgestellten Streckenabschnitt Aalen – Essingen erst nach Fertigstellung des Tunnels in Gmünd nicht in Frage kommen könne.

Die Kosten für den Tunnel in Gmünd belaufen sich aus heutiger Sicht auf 106 Millionen Euro; die Fertigstellung ist bis spätestens 2012 geplant. Die Umfahrung Mögglingen kostet 48,5 Millionen Euro; die Strecke Aalen – Essingen 17 Millionen Euro. OB Pfeifle vertrat den Standpunkt, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Bau der Strecke Aalen – Essingen am größten sei. Mit relativ geringem Kostenaufwand könnte eine größere Entlastung erzielt werden.

Die heutige Verkehrsbelastung auf der B 29 zwischen Aalen und Essingen mit 35 000 Fahrzeugen täglich sei nicht mehr tragbar.

Er forderte die Abgeordneten auf, sich dafür einzusetzen, dass diese Maßnahme im Vorgriff, oder parallel zum Gmünder Tunnel gebaut werde. Beide Abgeordneten versprachen, sich dafür zu engagieren.

Landrat Pavel stellte klar, dass der Zeitplan für den Gmünder Tunnel und die Umfahrung Mögglingen dadurch nicht gefährdet werden dürfe.
© Stadt Aalen, 28.02.2005