Baggerbiss am Bahnhof

Mit einem symbolischen Baggerbiss am ersten Bahnsteig haben heute die Bauarbeiten für die barrierefreie Umgestaltung des Bahnhof begonnen. An dem historischen Moment nahmen viele Bürgerinnen und Bürger sowie prominente Gäste regen Anteil. Der Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg der Deutschen Bahn AG, Eckart Fricke, begrüßte Georg Brunnhuber, Leiter Wirtschaft, Politik und Regulierung der Deutschen Bahn AG, Oberbürgermeister Martin Gerlach und weitere Vertreter der Stadtverwaltung, Josef Mischko in Vertretung der erkrankten Landtagsabgeordneten Ulla Haußmann und Vertreter der Aalener Gemeinderatsfraktionen.

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Drei Aufzüge werden künftig den barrierefreien Zugang zu den drei Bahnsteigen in Aalen ermöglichen. Damt gehe ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, sagte der DB-Konzernbevollmächtigte Fricke. Die Investitionen von rund 2,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes sei eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Allein in Ostwürttemberg saniere die Bahn 34 Bahnhöfe.
"Bahnhöfe sind das Gesicht der Bahn" betonte Georg Brunnhuber. Er freue sich, dass im 150. Jubiläumsjahr der Remsbahn der Aalener Bahnhof zum Vorzeigeprojekt für die große Kreisstadt umgestaltet werde. Mit 6000 - 8000 Fahrgästen pro Tag sei dieser Bahnhof die wichtigste Station in Ostwürttemberg.
Der Bahnhof sei das Gesicht der Stadt, ergänzte Oberbürgermeister Martin Gerlach. "Der Bahnhof, der früher im Randgebiet der Stadt lag, wird wieder in den Mittelpunkt rücken" verwies er auf die Bauarbeiten in unmittelbarer Nachbarschaft.
© Stadt Aalen, 25.02.2011
Es kann losgehen: v.l. Eckart Fricke, Sven Hantel, Georg Brunnhuber und Oberbürgermeister Gerlach bei der Enthüllung des Bauschildes am Aalener Bahnhof.

Bitte um attraktive Züge

Der Beitrag der Stadt Aalen von rund 1 Million Euro sei gut angelegtes Geld, betonte Gerlach. "Nun fehlen nur noch die schönen Görltzer Doppelstockwagen auf der Remsstrecke" erinnerte das Stadtoberhaupt an die wiederholt geäußerte Bitte, attraktiveres Wagenmaterial einzusetzen. Dies werde der Bahn mehr Kunden bringen, zumal die Bahn angesichts der Engstellen auf der B29 eine gute Alternative sein könnte.