Beispielhaftes Projekt in Brüssel präsentiert

Informationsveranstaltung zur Zukunft des EU-Förderprogramms für Städtepartnerschaften „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB).

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Am 24. Juni 2013 lud die Bürogemeinschaft der Europabüros der baden-württembergischen, bayrischen und sächsischen Kommunen und das Europabüro des Deutschen Städte- und Gemeindebunds in Brüssel zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Förderung von Kommunalpartnerschaften in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen ein.

Die Stadt Aalen war eingeladen, das laufende Projekt zum Thema Interkulturelle Kompetenz und Integration zu präsentieren. Nach der Darlegung der Position des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur künftigen Gestaltung der Förderung von Städtepartnerschaften durch die EU, konnte die Städtepartnerschaftsbeauftragte Dorothea Martini mit dem Praxisbeispiel aus Aalen konkrete Informationen zu den Herausforderungen bei der Umsetzung eines umfangreichen multilateralen Projekts und die dabei entstehende Dynamik geben.

Die anschließende Podiumsdiskussion mit MdEP Sabine Verheyen (EVP), Mercedes Leiß, der Leiterin der Kultur- und Europaabteilung des Bezirks Schwaben und Jutta König-Georgiades, der programmverantwortlichen Referentin bei der EU-Kommission, verdeutlichte die aktuellen politischen Positionen im Ringen um die Gestaltung des Nachfolgeprogramms von EfBB für die Förderung der Kommunalpartnerschaften durch die EU . In welchem Umfang künftig Mittel für Städtepartnerschaften zur Verfügung stehen, hängt von den Beschlüssen zum mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2014 bis 2020 ab. Die Erfahrungen aus Aalen sollten vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage der EU einen Beitrag leisten, eine Förderung der kommunalen Partnerschaften auch in Zukunft möglichst umfangreich zu ermöglichen und damit dem Beitrag vieler Bürgerinnen und Bürger für das friedliche Zusammenleben in Europa Respekt zu zollen.
© Stadt Aalen, 19.07.2013

Zweiteilige Multiplikatoren-Schulung

Das Aalener EfBB-Projekt besteht aus zwei Einheiten. Die zweiteilige Multiplikatoren-Schulung „Interkulturelle Kompetenz“ ist ein Kooperationsprojekt des Integrationsbeauftragten und Leiters des Amtes für Zuwanderung und Integration, der Städtepartnerschaftsbeauftragten und der VHS Aalen. Es hat mit einem einwöchigen Seminar im Februar 2013 begonnen. Momentan werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Aalen, und den Beteiligten aus dem internationalen Partnerstädtenetzwerk über 20 Pilotprojekte umgesetzt. Beim zweiten Teil der Schulung im Oktober 2013 stehen die Präsentation und der Erfahrungsaustausch rund um diese Projekte, sowie die Entwicklung tragfähiger Zukunftsperspektiven im Vordergrund. Auch im Rahmen eines Konferenzprogramms beim Treffen der Delegationen aus den Partnerstädten bei den Reichsstädter Tagen steht das Thema Integration und interkulturelles Lernen auf dem Programm. Die Präsentation des Projekts finden Sie in der rechten Randspalte im PDF-Format.

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