Bewerbungskonzeption zur Landesgartenschau öffentlich vorgestellt

Viel Lob für die Konzeptideen zur Bewerbung um die Landesgartenschau gab es bei einer öffentlichen Bürgerinformation am 30. März.

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Oberbürgermeister Martin Gerlach nutzte die Gelegenheit im voll besetzten Sitzungssaal des Rathauses, um auf die Chancen für die Stadt Aalen hinzuweisen und mit Nachdruck für das gute Konzept zu werben. "Wir können mit der Landesgartenschau einen Leuchtturm aufstellen, der weit über das Land strahlt und auch in Stuttgart zu sehen ist".

Der Arbeitstitel "Aalen bewegt" sei ein gutes Motto für die nächsten Jahre.

Ob sich die Stadt mit diesem Titel um eine Landesgartenschau bewerben wird, ist offen. "Zu abgedroschen, das Motto finden Sie überall" so die Meinung eines Bürgers. Allerdings erhielt Planer Johann Senner viel Zustimmung für sein Konzept der vernetzten Grünräume und der vier Räder: das Römerrad für die römische Vergangenheit Aalens, das Wasserrad, das Zahnrad als Hinweis auf die Industriegeschichte und das Blütenrad für die Gartenschau.
© Stadt Aalen, 31.03.2009
Interessant verfolgten die Anwesenden die Vorstellung

Anregungen der Bürgerinnen und Bürger fließen in Konzept mit ein

Interessiert und engagiert brachten Anwesende ihre Ideen ein: die Limesthermen sollten einbezogen werden, um den Blick auf das Industriegebiet zu verschönern, ebenso der Bereich des Union-Geländes. Die Einbindung des Kocher-Jagst-Radweges wurde angesprochen und der Wunsch nach einem Stadtsee als Ergänzung der fließenden Gewässer geäußert. Gefragt wurde, wie sich Vereine und Stadtbezirke einbringen können, wo Gartenschaubesucher parken sollen, die nicht mit dem Zug anreisen und wie bei dem dezentralen Konzept Eintritt für die Gartenschau erhoben werden könne.