Botschafter wirbt für Kenia – Schubart-Gymnasium offen für Schulpartnerschaft

Oberbürgermeister Martin Gerlach hat den kenianischen Botschafter Ken Nyauncho Osinde und den Handelsattaché Oliver Otieno Konje im Rathaus empfangen. Dabei trug sich der Botschafter ins Goldene Buch der Stadt ein.

(© )
Die kenianischen Politiker waren auf Einladung des Schubart-Gymnasiums in Aalen, wo sie den Schülerinnen und Schülern der achten Klasse das ostafrikanische Land vorstellten. Im anschließenden Austausch mit Rektorin Christiane Dittmann und den Lehrenden wurde die Möglichkeit einer Schulpartnerschaft erörtert. Wie Botschafter Osinde betonte, sei man sehr an den Kontakten zu Deutschland interessiert. Über einen Schüleraustausch für 15 bis 17Jährige und Praktikumsangebote könnten erste soziale Kontakte geknüpft werden.

Um Unterstützung für eine Schulpartnerschaft des Schubart-Gymnasiums bat Osinde beim Empfang im Rathaus. Der Rückhalt in der Verwaltung sei wichtig, damit die Partnerschaft wachsen könne, warb der kenianische Botschafter für eine vertiefte partnerschaftliche Beziehung, von der auch die Wirtschaft profitieren könne. Deutschland ist viertgrößter Handelspartner Kenias, spielt aber neben Ländern wie China, Indien oder Brasilien eine eher unbedeutende Rolle. Osinde warb mit den Naturschönheiten des Landes und den Hauptexportprodukten Kaffee, Tee, Obst, Gemüse und Blumen für Kenia.

Oberbürgermeister Gerlach informierte die afrikanischen Gäste über die Stadt Aalen und ihre Partnerstädte. Eine gute und erfolgreiche Partnerschaft müsse wachsen. Basis sei die Begegnung von Menschen, begrüßte das Stadtoberhaupt das Engagement des Schubart-Gymnasiums. Die Gesprächspartner fanden eine ganze Reihe von weiteren Anknüpfungspunkten für den Ausbau der Kontakte, vom Umwelt- und Naturschutz über Bildung, Freiwilligendienste, Gesundheitswesen bis zu Kultur und Sport.
© Stadt Aalen, 18.09.2012