Brummende alte Steine

Faszinierende Klangbilder auf Jahrmillionen alten Steinen sind am Donnerstag, 23. Oktober 2003, 19 Uhr mit der Gruppe „Klangstein“ in der Evangelischen Stadtkirche Aalen zu hören.

Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Konzert ist frei. Spenden werden erbeten für das Projekt Amparo maternal in Sao Paolo, Brasilien. Damit werden ein Kinderheim, ein Entbindungsheim und ein Wohnprojekt Mutter/Kind unterstützt.

Klaus Feßmann bewegt sich mit den Steinen in den Grenzbereichen von Musik, Bildender Kunst, Bildhauerei und multimedialem Denken. Zusammen mit Manfred Kniel, Percussion und Friedemann Dähn, elektrisches Cello, entstehen Klänge wie von weit her, fremd, unbeschreiblich. Lange hallen Sie durch den Raum. Es entstehen schwebende Klänge, archaisch und neu, eine spannende Musik.

Mit Hilfe seiner mit Wasser befeuchtete Hände entlockt Klaus Feßmann den Steinen mal tief brummende, mal flirrend hohe Töne. Manche sind so leise und fragil, dass sie bei einem Räuspern schon verloren gehen. Andere halten sich lange im Raum, sind auch körperlich spürbar.

Feßmann wurde 1951 in Nürtingen geboren und begann früh mit der klassischen instrumentalen Ausbildung. Aus der improvisatorischen Arbeit entwickelte sich die kompositorische, der nach dem Studium der Germanistik und der Schulmusik, ein Studium an der Musikhochschule Stuttgart im Fach Komposition folgte.
© Stadt Aalen, 20.10.2003