Bürgerbegegnungsstätte bleibt erhalten

Die Aufregung um die Zukunft des Bürgerspitals ist unbegründet. „Die Einrichtung wird weiter bestehen“, versichert Oberbürgermeister Martin Gerlach mit Nachdruck. Es werde weder an Traditionen gerüttelt, noch würden gut funktionierende Strukturen in Frage gestellt. „Selbstverständlich werden die Mitglieder einbezogen, wenn über Reformen nachgedacht wird“, so das Stadtoberhaupt.

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Wie im Gemeinderat bereits besprochen, sollen in einer der nächsten Sitzungen mögliche strukturelle Alternativen vorgestellt werden. „ Wir machen uns Gedanken, ob nach 32 Jahren in der Ausrichtung nicht nachgesteuert werden muss“. Damit würden aber keine Fakten geschaffen. „Gespräche mit den Nutzern und den Vereinsmitgliedern werden geführt und der Gemeinderat entscheidet“, beschreibt Gerlach den Prozess. Es sei keine Rede davon, den Betroffenen ein neues Konzept „überstülpen zu wollen“, wie aus Reihen der Vereinsmitglieder befürchtet.

Nachdem zwei verdiente Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, wird dies zum Anlass genommen, die Bürgerbegegnungsstätte fit für die Zukunft zu machen. In 32 Jahren haben sich Interessen, Bedürfnisse und das Freizeitverhalten von Bürgerinnen und Bürgern verändert. Ziel ist es, ein attraktives und mit den Vereinsmitgliedern abgestimmtes Angebot im Bürgerspital zu gewährleisten. Im Sinne einer zeitgemäßen, nachhaltigen Entwicklung.
© Stadt Aalen, 14.03.2012