Bund fördert Beleuchtungskonzept

Die Stadt Aalen erhält für die Innenstadtbeleuchtung eine Förderung in Höhe von 100.740 Euro. Diese erfreuliche Nachricht überbrachte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

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„Wir freuen uns über die Unterstützung unseres Beleuchtungskonzeptes, vor allem in diesen finanzschwachen Zeiten“ betont Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler. In der Kategorie der Städte von 50.000 bis 100.000 Einwohner konnte Aalen vor Kaiserslautern und Lippstadt den ersten Preis des Bundeswettbewerbs „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ in der Kategorie Sanierung gewinnen. Diesen hatte Heim-Wenzler bereits im Juni in Berlin entgegen genommen.

Das erfolgreiche Abschneiden im Wettbewerb wird nun durch die Förderung aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU abgerundet. Dies zeigt, dass die Stadt Aalen Vorreiter einer zukunftsorientierten und effizienten Innenstadtbeleuchtung ist, die bundesweit Anerkennung findet.
© Stadt Aalen, 22.10.2009
Die alten Leuchten wurden teilweise bereits abgebaut.

Leuchten sind bestellt

Die Lieferung der Leuchten wird bis Ende November erwartet. Bis dahin werden von Seiten der Stadt alle Vorbereitungen getroffen, damit der Bauhof je nach Witterung direkt mit der Montage beginnen kann. Es ist angestrebt, dass vor Weihnachten noch ein guter Teil der 150 Leuchten die Stadt in neuem Glanz erstrahlen lässt. Der Rest folgt dann im neuen Jahr. Die neue Beleuchtung verbraucht deutlich weniger Energie und sorgt dennoch für eine wesentlich bessere Beleuchtung des Stadtraumes. Der erste Bauabschnitt umfasst den Marktplatz, die Reichsstädter Straße, Gmünder Straße, Mittelbachstraße, Alter Kirchplatz und den Bereich der Stadtkirche. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 274.000 Euro, wovon ein stattlicher Teil nun durch den Bundeszuschuss gedeckt ist. $(text:b:Das Aalener Beleuchtungskonzept)$ Das Konzept hat die Arbeitsgruppe Hägele und Bartenbach aus Stuttgart und Innsbruck entwickelt. Lichtquellen an den Häusern entsprechen dem natürlichen Lichteinfall von oben und es entsteht eine ganzheitliche Lichtsituation mit Raumwirkung. Dadurch werden stadtraumtypische Elemente visualisiert, um den Wiedererkennungswert des Stadtbildes auch in der Nacht zu erhalten und das Raumgefüge erlebbar zu machen. Die Stadt erhält eine signifikante Aufwertung in ihrem Nachtbild.