Die weiße Hölle vom Piz Palü

Sonntags Hüttencafé im Wintermuseum Wasseralfingen

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Am Sonntag, 22. Februar 2004 um 14 Uhr öffnet wieder das Hüttencafé im Wintermuseum Wasseralfingen. Gäste können sich in der Sonderausstellung „110 Jahre Skisport auf der Ostalb“ umschauen, in der urigen Hüttenatmosphäre bei Kaffee und Kuchen entspannen und Erinnerungen an vergangene Winterfreuden wiederaufleben lassen.
Dann weht ein eisiger Gletscherwind durchs Museum. Auf dem Großbildschirm läuft eine Stummfilm-Rarität an: „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ von 1929. Stumm wirkt dieser dramatische Pionier des Bergfilms allerdings überhaupt nicht –1997 wurde die Filmmusik neu komponiert und trägt den Film spielerisch über die ungewohnte Wortkargheit der Darsteller hinweg. Musik, Bilder und Geschehen reißen auch den Zuschauer von heute mit.

© Stadt Aalen, 18.02.2004
Winterfreuden vergangener Zeiten: Schlitten und Fassdauben-Ski
Ein junges Paar (Leni Riefenstahl, Ernst Petersen) schließt sich einem geheimnisumwitterten Bergsteiger (Gustav Diessl) an, um den Piz Palü über die berüchtigte Nordwand zu besteigen. Sie geraten in Bergnot und sitzen drei Nächte in der Wand fest, bis mit Hilfe eines tollkühnen Fliegers (Ernst Udet) und einer Rettungsmannschaft die Bergung gelingt. Kosten: 4,50 Euro inklusive Kaffee und Kuchen. Es stehen nur 40 Plätze zur Verfügung. Es empfiehlt sich, Karten im Vorverkauf im Museum, Telefon: 07361 979143 oder im Stadtarchiv, Telefon: 07361 52-1022 zu erwerben.