Ehrenamtlichen gedankt

Stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen sagte heute Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle beim "Tag des Ehrenamtes" im Rathausfoyer allen freiwillig engagierten in der Behindertenarbeit Dank für ihre Arbeit.

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Mit einem wahren Trommelfeuer eröffnete die neu gegründete Trommelgruppe der Lebenshilfe den "Tag des Ehrenamtes", zu dem Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle alle ehrenamtlich Engagierten in der Arbeit mit behinderten Menschen einlud. Dies deshalb, weil der Rat der Europäischen Union das Jahr 2003 zum Jahr der Menschen mit Behinderungen erklärte. Die Stadt feierte den Tag des Ehrenamts bereits zum sechsten Mal.

Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle machte in seiner Ansprache deutlich, welch wichtigen Beitrag ehrenamtlich Engagierte für die Gesellschaft leisten. Er ging auf die vielfältigen Betätigungsfelder der freiwillig Tätigen in der Behindertenarbeit ein, die alle zum Ziel haben, den Menschen mit Behinderungen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten Selbstbestimmung zu ermöglichen, ohne nach der Gegenleistung zu fragen. Der Lohn, so Pfeifle, falle anders aus. "Sie leben sicherlich von der Freude, die ihnen andere Menschen entgegenbringen. Sie freuen sich, wenn ihnen ein Lächeln entgegengebracht wird, wenn ihnen ein Ausdruck von Dankbarkeit mit einem Händedruck signalisiert wird."

Man wolle mit dem heutigen Tag in zweifacher Weise ein Zeichen setzen, so das Stadtoberhaupt weiter. Man wolle zeigen, welches außerordentliche Maß an Hochachtung dem Engagement entgegengebracht wird. Und man wolle andere damit zum Nachdenken und möglichst auch zum Nachmachen anregen. "Mein herzlicher Dank gilt ihnen ebenso wie mein Respekt. Ich bin solz, dass unsere Stadt solche Bürger hat."
© Stadt Aalen, 06.12.2003

Knallerbsen machten den Abschluss

Im Namen der Geehrten dankte Maria Rettenmaier allen, die sich in der Behindertenarbeit ehrenamtlich engagieren. Zum Abschluss des Tag des Ehrenamtes gingen die "Knallerbsen" der Lebenshilfe auf die Bühne. Die Theatergruppe machte in einem kleinen Sketch eindrücklich darauf aufmerksam, wie schwer es für einen behinderten Menschen ist, Arbeit zu finden.