Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler

Oberbürgermeister Martin Gerlach hat im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Aalener Stadthalle 191 Sportlerinnen und Sportler für 220 Meisterschaften und besondere Erfolge ausgezeichnet, darunter drei Weltmeisterschaften, zwei Vizeweltmeisterschaften, fünf Europatitel und zwei Vize-Europameisterschaften.

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Die Wahl zur Sportlerin des Jahres konnte die 13-jährige Zoe König, die als großes Talent gilt, für sich entscheiden. Sie konnte 2009 die Weltmeisterschaft und Deutsche Meisterschaft der C-Jugend im Biathle erringen. Den Titel Sportler des Jahres 2009 trägt Franz Hager, seit vielen Jahren Aushängeschild der Behinderten- und Versehrtensportgemeinschaft des SSV Aalen. Er wurde in vier Disziplinen internationaler Deutscher Meister sowie Baden-Württembergischer Meister der Leichtathletik. Die Leistung der Bundesligaringer des frisch gebackenen Deutschen Meisters KSV Aalen 05 wurde mit der Wahl zur Mannschaft des Jahres gekrönt.

Oberbürgermeister Gerlach blickte auf die sportlichen Höhepunkte des Jahres 2009 zurück und bedankte sich bei Sportlern, Trainern, Betreuern und den beiden Stadtverbänden. "Die ehrenamtliche Arbeit in den Sportvereinen ist nicht hoch genug zu bewerten. Sie bildet die Basis für die zahlreichen Erfolge" lobte das Stadtoberhaupt. Die Stadt Aalen habe im vergangenen Jahr zahlreiche Investitionen in die sportliche Infrastruktur getätigt. Der Neubau der Festhalle in Unterkochen für rund 3,1 Millionen Euro erweitere die Übungsmöglichkeiten für den Schul- und Vereinssport. Die Rombachhalle sei im Rahmen des Konjunkturprogramms II für 670.000 Euro energetisch saniert worden. Im Herbst letzten Jahres konnte der Kunstrasenplatz Hofherrnweiler feierlich eingeweiht werden.
© Stadt Aalen, 01.03.2010
Für Unterhaltung sorgten unter anderem die Dream Boys des TV Nellingen

Ehrenschale des Stadtverbands

Ulrich Rossaro, Vorsitzender des Stadtverbands der Aalener sporttreibenden Vereine, überreichte die Ehrenschale an Bernhard Ritter. Rossaro betonte, dass er die Auszeichnung für sein 61-jähriges Lebenswerk redlich verdient habe, unter anderem für seine Verdienste als Sportkreisjugendleiter und -vorsitzender, Kreisjugendring-Betreuer und Vorsitzender der TSG Hofherrnweiler. Ritter gibt dieses Jahr sein Amt als Vorsitzender der TSG Hofherrnweiler ab. Im letzten Jahr konnte er sich mit der Fertigstellung des Kunstrasenspielfelds ein Denkmal setzen.