Einmündungsbereich Langertstraße, Burgstallstraße und Obere Wöhrstraße wird umgebaut

Der Einmündungsbereich Langertstraße, Burgstallstraße und Obere Wöhrstraße wird umgebaut. Das ist das Ergebnis einer Sonderverkehrsschau, die heute (27. September) unter der Leitung von Aalens Erstem Bürgermeister Dr. Eberhard Schwerdtner und im Beisein der Anwohner stattfand.

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Die Umbaumaßnahme soll vor allem dazu dienen, die Geschwindigkeit in diesem Bereich deutlich zu reduzieren. Dabei standen mehrere Varianten zur Diskussion. Zum einen wäre ein Kreisel in diesem Bereich denkbar. Jedoch ist dann eine Querungshilfe aufgrund der räumlichen Verhältnisse nicht möglich. Zum anderen – und darauf haben sich alle Beteiligten und die Anwohner verständigt – soll eine Querungshilfe über die Langertstraße beim Treppenweg zirka 50 Meter südlich vor der eigentlichen Einmündung angelegt werden. Der Querungshilfe wird leicht erhöht gebaut und die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer begrenzt werden. Die Langertstraße wird außerdem im Bereich der Einmündung um zirka fünf Meter nach rechts verschwenkt, so dass der von oben kommende Kraftfahrer seine Geschwindigkeit deutlich verlangsamen muss. Auch hier wird eine Querungshilfe gebaut. Die Obere Wöhrstraße ab der Langertstraße wird deutlich verschmälert. Auf Wunsch der Anwohner wird auch hier eine Querungshilfe gebaut.

Die Varianten werden dem Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung am 13. Oktober vorgestellt. Bis dahin laufen die Planungen auf Hochtouren. Soweit der Ausschuss dann den Baubeschluss fasst, kann der Bauhof tags darauf mit den Umbaumaßnahmen beginnen.

Mit den Anwohnern wurde auch diskutiert, entlang der Burgstallstraße künftig das Parken Richtung Langertstraße zuzulassen. Jedoch kamen alle überein, dass aufgrund des bogenförmigen Fahrbahnverlaufes der Burgstallstraße die Sichtverhältnisse derart eingeschränkt sind, dass auch künftig das Parken entlang der Burgstallstraße nicht erlaubt werden soll.

Die Einrichtung einer 30-Kilometer-Zone wurde vorerst verworfen. Dies deshalb, weil man zuerst die Wirkungen der Umbaumaßnahmen abwarten möchte. Ferner, weil die Langerstraße eine sogenannte Sammelstraße für die Triumphstadt darstellt, die darüber hinaus weitgehend nur einseitig bebaut ist. Die Einrichtung einer 30-Kilometerzone bedingt die „Rechts-vor-links-Regelung“. Dies hätte dann auch erhebliche Auswirkungen auf den Busverkehr und die damit zusammenhängende Vertaktung.
© Stadt Aalen, 27.09.2005