Empfang im Rathaus: Kopernikusgymnasium pflegt seit zwölf Jahren Schüleraustausch mit Polen

18 Schülerinnen und Schüler aus Polen sind derzeit mit ihren Betreuern zum Gegenbesuch am Kopernikusgymnasium Wasseralfingen. Oberbürgermeister Martin Gerlach empfing die Gruppe mit den deutschen gastgebenden Schülern, dem Leiter des Gymnasiums Michael Weiler und den betreuenden Lehrern im großen Sitzungssaal des Rathauses.

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In seiner Einführung hob Gerlach mit Blick auf die Geschichte von der Steinzeit über die Römer, die reichsstädtische Tradition und die Nachkriegszeit auf das Thema Migration und Integration ab. Aalen sei geprägt von vielen bunten Volksgruppen, die mit den schwäbischen Eigenschaften Sparsamkeit und Fleiß zur Attraktivität der Stadt beitragen. „Auch Europa wird gewinnen und bunter werden“ sagte Gerlach und verwies auf die Partnerschaften, „die alle das Ziel haben, junge Menschen zusammenzubringen.“

Der gastfreundlichen Stadt Aalen seien der Austausch und die Begegnungen von jungen Menschen besonders wichtig, dankte der Rektor des KGW, Michael Weiler für den Empfang. Seit zwölf Jahren pflegt das Wasseralfinger Gymnasium den Kontakt zu der polnischen Partnerschule „Szkola Prymierza Rodzin“, eine Privatschule des Familienbundes Warschau. Das Engagement in Osteuropa sei der Schule stets ein großes Anliegen, weil es für das Zusammenwachsen Europas von großer Bedeutung sei, betonte Weiler.
© Stadt Aalen, 16.09.2009
Gefördert durch das deutsch-polnische Jugendwerk kümmern sich die Lehrer Ulrike Grabarz, Walter Nollenberger und Rudolf Dorn um den Schüleraustausch im zweijährigen Turnus. Während des einwöchigen Aufenthalts in Aalen stehen für die polnischen Gäste auch Ausflüge nach Stuttgart, an den Bodensee und nach Ulm auf dem touristischen Programm.