Erfolgreicher Probeeinstau im Regenrückhaltebecken Dürrwiesen

Die Technik des Regenrückhaltebeckens Dürrwiesen muss im Echtbetrieb auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Das Tiefbauamt hat am Montag, 17. Dezember den relativ hohen Schmelzwasserabfluss in der Aal mit derzeit rund 4.500 Litern pro Sekunde genutzt, um den bereits seit Frühjahr geplanten Probeeinstau durchzuführen.

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Die Schieber am Auslassbauwerk wurden um 8.30 Uhr geschlossen und das Wasser im Becken aufgestaut. Um 13.30 Uhr war ein Pegelstand im Becken von rund 3,20 m Wasserstand erreicht (der maximal mögliche Pegelstand beträgt rund 4,50 m).

Danach wurde mit dem kontrollierten Ablassen der aufgestauten Wassermassen in mehreren Stufen begonnen (von 5.000 bis 16.000 Liter pro Sekunde). Die maximale Ablaufmenge von 18.000 Liter pro Sekunde wurde bei diesem Einstauversuch noch nicht erreicht. Dazu war die Wasserführung der Aal nicht stark genug. Bei nächster Gelegenheit soll daher ein weiterer Probeeinstau durchgeführt werden.

Dennoch hat der Versuch gezeigt, dass die technischen Mess- und Steuereinrichtungen zuverlässig funktionieren.

Insgesamt 8 Mitarbeiter des Tiefbauamts waren am Hochwasserrückhaltebecken und entlang der Aal im Einsatz, um die Wasserstände und Betriebsdaten zu überwachen und zu dokumentieren.
© Stadt Aalen, 17.12.2012
Die Aal war nach Ablass der aufgestauten Wassermassen aus dem Regenrückhaltebecken Dürrwiesen nicht wieder zu erkennen.

Info:

Das Regenrückhaltebecken Dürrwiesen wurde im September 2010 in Betrieb genommen. Es fasst 125.000 Kubikmeter und soll Aalen vor einem hundertjährigen Hochwasser schützen.