Erfolgsgeschichte Wehrleshalde II

Das jüngste stadtnahe Baugebiet in Aalen schreibt Erfolgsgeschichte. Vom Aufstellungsbeschluss über die Erschließung bis zum Verkauf der 49 städtischen Grundstücke in der Wehrleshalde II sind gerade mal zwei Jahre vergangen. Nur zwei städtische Bauplätze sind noch zu haben, allerdings liegen auch dafür schon Anfragen vor. 13 weitere Bauplätze sind in Privatbesitz.

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Vor einem Jahr wurde das Gebiet erschlossen, heute drehen sich in bester Aussichtslage die Kräne. “Das liegt an der attraktiven, stadtnahen Lage mit herrlichem Blick über die Stadt“ ist sich Baudezernentin Jutta Heim-Wenzler sicher. Zudem sei der Quadratmeterpreis von 175 Euro plus Erschließungskosten äußerst günstig. Dafür spricht, dass sich viele junge Familien in der Wehrleshalde II ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen. „ Sehr gerne mit städtischer Unterstützung“ ergänzt Berthold Starz, Leiter der Zentralen Bauverwaltung. „In 29 Fällen haben wir in diesem Baugebiet einen Antrag auf Familienförderung bewilligt , insgesamt stellen wir hier 95.000 Euro zur Verfügung“. Vorläufig, wohlgemerkt, denn der Antrag kann noch drei Jahren rückwirkend gestellt werden, wenn die Familie wächst.
© Stadt Aalen, 03.06.2011

Abstimmung mit den Architekten

Zu der positiven Entwicklung hat auch das neue Verfahren der Stadtverwaltung beigetragen. „Wir haben uns vor dem Bebauungsplan mit den Architekten abgestimmt und der Gemeinderat hat in einer Klausur den Rahmen festgelegt“ erinnert Heim-Wenzler. Auf Vorschriften wurde weitestgehend verzichtet und zum Beispiel keine Fußbodenhöhe, sondern nur die Traufhöhe festgeschrieben. Auch Satteldach, Pult – und Flachdach sind in der Wehrleshalde II möglich, definiert in bestimmten Baufenstern. Für das Gebiet Wehrelshalde II wurden bereits 31 Bauanträge eingereicht oder ohne Änderungen genehmigt. „Es gab kaum Anträge auf Befreiung, die Abstimmung mit den Architekten hat gut funktioniert“ betont die Baubürgermeisterin. Deshalb soll auch künftig an dem erfolgreichen Verfahren festgehalten werden.