Erster Vorbote des Innovationszentrums

Das Innovationszentrum Aalen wirft seinen Schatten voraus. Mit der Erweiterung des Parkhauses auf dem Burren wird Parkraum für das geplante EULE-Projekt und das Augenoptik-Gebäude geschaffen. Es ist das erste sichtbare Zeichen in Stein und Beton für das Gründerzentrum.

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Oberbürgermeister Martin Gerlach setzte heute bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam mit Erster Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler, Hochschulrektor Prof. Dr. Gerhard Schneider, Dr. Stefan Horrer, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Landtagsabgeordnetem Winfried Mack sowie Vertretern des Gemeinderats den ersten Spatenstich für die Parkhauserweiterung.

„Der Campus der Hochschule Aalen entwickelt sich mit einer beeindruckenden Dynamik weiter“ freute sich das Stadtoberhaupt. „Für die neuen Einrichtungen müssen wir jedoch auch das verkehrliche Umfeld schaffen. Neben der Erweiterung des Parkhauses gilt es, ein stimmiges ÖPNV-Konzept auszuarbeiten. Die Gefahrenstelle an der Rombacher Straße wird durch den Bau eines Kreisverkehrs entschärft.“

Gerlach dankte dem Land Baden-Württemberg für die finanzielle Unterstützung und Winfried Mack für den Einsatz zugunsten des EULE-Projekts. Außerdem betonte er das vertrauensvolle Verhältnis zur Hochschule. „Wir hoffen, im Frühjahr 2012 den ersten Spatenstich für das Innovationszentrum setzen zu können.
© Stadt Aalen, 29.09.2011

Lohnende Investitionen in die Bildung

Dr. Stefan Horrer bezeichnete die Parkhauserweiterung als einen wichtigen Schritt für die Erweiterung des Hochschul-Standortes. Der Landesbetrieb Vermögen und Bau stelle die Gebäude für Forschung und Lehre zur Verfügung und habe in den vergangenen Jahren bereits viele Millionen am Standort investiert. Dies seien lohnende Investitionen in die Bildung. Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack lobte die kontinuierliche Weiterentwicklung auf dem Burren. Das Land habe das Innovationszentrum von Anfang an als sehr gutes Projekt bewertet und bereitwillig gefördert. Neben Forschung und Lehre sei es wichtig, die jungen Menschen in die Selbständigkeit zu begleiten. Es müsse weiterhin Neues und Innovatives entstehen. „Das Innovationszentrum bedeutet eine hervorragende Chance für die ganze Region“ erklärte Prof. Dr. Gerhard Schneider. Er dankte den Projektbeteiligten, allen voran Winfried Mack, ohne den das Projekt nicht zustande gekommen wäre. Für die Studenten habe die schwierige Parksituation höchste Priorität. Daher würden in naher Zukunft auch Richtung Freibad und Heimatwinkel weitere Parkflächen erschlossen. Diese „low hanging fruits“ gelte es zu ernten. Der Auftrag für die Parkhauserweiterung wurde an die dip GmbH, Leinfelden vergeben. Die Kosten in Höhe von 1,334 Mio Euro trägt zu 60 Prozent das Land im Rahmen des Konjunkturprogramms. Der städtische Anteil wird aus dem EULE-Topf nochmals mit 65 Prozent gefördert. Das Parkhaus hat bislang 247 Stellplätze. Durch die Erweiterung kommen 106 Parkplätze hinzu; 50 entfallen auf das Innovationszentrum, der Rest ist für die Studenten und Lehrenden der Augenoptik.