Erweiterungsbau Augenoptik in gutem Fahrwasser

Am Montag, 1. März 2010 wurde das Baugesuch für den Neubau Augenoptik und Hörakustik bei der Stadt Aalen eingereicht. Anton Wagenblast, Leitender Baudirektor des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, hat die Antragspakete gemeinsam mit dem Rektor der Hochschule Aalen, Prof. Gerhard Schneider an Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler übergeben.

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Die Fachrichtungen Augenoptik und Hörakustik der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen sind bislang in der Gartenstraße sehr beengt und mangelhaft untergebracht. Um die hoch qualifizierte Lehre und Forschung auch in diesem Studiengang baulich zu fördern, wurde das Projekt mit 7 Millionen Euro Gesamtbaukosten in das von Land und Bund gemeinsam finanzierte Zukunftsinvestitionsprogramm aufgenommen.

"Die Stadt ist gemeinsam mit der Hochschule der Schrittmacher, damit Aalen weiter als Innovationsstadt geprägt wird. Der Erweiterungsbau für die Augenoptik und Hörakustik ist die logische und konsequente Fortentwicklung des Campus. Es ist ein weiterer Schritt hin zur Gesamtvision einer starken Hochschule in der Region. Die Stadt wird alles unternehmen, damit es zu keinen Verzögerungen der Bauausführung kommt" betonte Heim-Wenzler.
© Stadt Aalen, 01.03.2010
Der Erweiterungsbau fügt sich in den bestehenden Campus ein.

Synergien am vorhandenen Standort nutzen

Professor Gerhard Schneider ergänzte, dass die Vision des Hochschulstandorts Aalen auf den Eckpfeilern der akademischen Bildung, Forschung und des Wissenstransfers zur Wirtschaft gründe. "Es ist konsequent, für die Erweiterung Synergien am vorhandenen Standort zu nutzen. Wir brauchen für die Lehre und Forschung Ausstattung auf höchstem Niveau. Der Augenoptik wird in Zukunft eine noch tragendere Rolle zukommen. Hier kann sich Aalen mit den vorhandenen Firmen und dem einzigartigen Studiengang als 'Fotonic Valley' profilieren." Anton Wagenblast vom Landesbetrieb Vermögen und Bau wies darauf hin, dass die Hochschule Aalen ein wichtiger Standort sei und das Land in den letzten Jahren über 50 Millionen Euro investiert habe. Aufgrund der Förderung steht hinter der Errichtung des Baus ein straffer Zeitplan, an dem sich der Landesbetrieb als Bauträger, Stadt und Hochschule sowie der Generalunternehmer Leonhard Weiss halten müssen. Die Fertigstellung ist bislang auf November 2011 geplant. Andreas Kohlert, Projektleiter bei der Firma Weiss, sicherte zu, den Termin einzuhalten und eher auf eine frühere Übergabe hinzuarbeiten. Der Baubeginn ist auf Mitte April 2010 terminiert. Optisch wird der Neubau die städtebaulichen und architektonischen Leitlinien der bestehenden, vielfach preisgekrönten Gebäude aufnehmen. Bei der Platzierung des Gebäudes wurde großer Wert darauf gelegt, dass ausreichend Raum verbleibt für eine weitere Expansion der sich dynamisch entwickelnden Hochschule. In den Fachrichtungen Augenoptik und Hörakustik sind 320 Studenten eingeschrieben. Der Vorlesungsbetrieb wird in Hörsälen der Bestandsgebäude stattfinden. Der Neubau wird auf 1.800 Quadratmetern Nutzfläche modernste Labor-, Übungs- und Unterrichtsräume bieten.