Fachkräftemangel und Migration – Unternehmen in Aalen und der Region werden befragt

Welche Auswirkungen haben der demografische Wandel und der aktuelle Fachkräftemangel auf den Wirtschaftsstandort Aalen und die Region? Wie begegnen die Unternehmen dem Fachkräftemangel. Mit welchen Maßnahmen soll aus Unternehmenssicht künftig auch von städtischer Seite diesem Trend aktiv begegnet werden?

Dies sind zentrale Fragen einer Online-Unternehmensbefragung, die vom Amt für Zuwanderung und Migration der Stadt Aalen in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung und der imakomm AKADEMIE, Institut für Marketing und Kommunalentwicklung aus Aalen, in den nächsten Wochen durchgeführt wird. Befragt werden in Aalen ansässige Unternehmen, unabhängig von Branche, Standort und Größe. Der Fragebogen wird per E-Mail mit einem individuellen Passwort an die Unternehmen versendet.

„Wir wollen die zukünftige Strategie konsequent auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Unternehmen vor Ort ausrichten. Deshalb erhoffen wir uns wertvolle Hinweise und Anregungen aus der Befragung“, so der Integrationsbeauftragte der Stadt Aalen, Michael Felgenhauer. In den nächsten Tagen erhalten Unternehmen eine E-Mail mit entsprechendem Link auf den Fragebogen zugesandt.

Es werden Daten zum Fachkräftemangel und zur Migration von ausländischen Fachkräften insgesamt abgefragt und daraus ableitbare Handlungsempfehlungen für Kommunen und Institutionen gesammelt und analysiert. „Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel ist uns die Meinung der Unternehmen sehr wichtig“, ergänzt Wirtschaftsförderer Wolfgang Weiß. Die Unternehmen werden beispielsweise dazu befragt, was die Suche und Einstellung von ausländischen Fachkräften befördern würde. Aus der Befragung erhofft sich das Amt für Zuwanderung und Integration auch Anregungen zur Optimierung ihres eigenen Dienstleistungsangebotes.

Die imakomm AKADEMIE aus Aalen ist externer Begleiter bei der Unternehmensbefragung. Das Institut übernimmt u.a. die Analyse der Befragungsergebnisse. Der Rücklauf der Fragebögen geht direkt an das Institut. „Der Datenschutz ist selbstverständlich in jedem Falle gewährleistet, Rückschlüsse auf Einzelangaben sind in der Auswertung in jedem Falle ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung erhält keinen Einblick in Einzelangaben“, so Projektleiter Dr. Peter Markert von der imakomm AKADEMIE. Unternehmen, die keine Einladung zur Teilnahme an der Online-Befragung erhalten, können sich sehr gerne direkt an Andreas Bauer von der imakomm AKADEMIE wenden, um einen individuellen Link zur Befragung zu erhalten (E-Mail: Bauer@imakomm-akademie.de).

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Stadt Aalen, Amt für Zuwanderung und Integration
Michael Felgenhauer, Marktplatz 30, 73430 Aalen
Telefon: 07361 52-1024, Telefax: 07361 52-3930
E-Mail: Michael.Felgenhauer@Aalen.de
© Stadt Aalen, 18.02.2013