Fachkräftemangel und Migration

Unternehmen in Aalen und der Region werden befragt

Welche Auswirkungen haben der demografische Wandel und der aktuelle Fachkräftemangel auf den Wirtschaftsstandort Aalen und die Region? Wie begegnen die Unternehmen dem Fachkräftemangel, mit welchen Maßnahmen soll aus Unternehmenssicht künftig auch generell von städtischer Seite in der Region Ostwürttemberg diesem Trend aktiv begegnet werden?

Dies sind zentrale Fragen einer Online-Unternehmensbefragung, die vom Amt für Zuwanderung und Migration der Stadt Aalen in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung, der IHK Ostwürttemberg und der imakomm AKADEMIE, Institut für Marketing und Kommunalentwicklung aus Aalen, in den nächsten Wochen durchgeführt wird. Befragt werden in Aalen und der Region ansässige Unternehmen, unabhängig von Branche, Standort und Größe. Der Fragebogen wird per E-Mail mit einem individuellen Passwort an die Unternehmen versendet.

„Um die zukünftige Strategie bei der Begegnung des Fachkräftemangels durch die Einwanderung ausländischer Fachkräfte auch konsequent auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Unternehmen vor Ort ausrichten zu können, erhoffen wir uns durch die Befragung wertvolle Hinweise und Anregungen“, so der Integrationsbeauftragte der Stadt Aalen, Michael Felgenhauer. Daher führt das Amt für Zuwanderung und Integration nun eine umfassende Online-Befragung von Unternehmen in der Region und am Standort Aalen durch. In den nächsten Tagen erhalten Unternehmen eine E-Mail mit entsprechendem Link auf den Fragebogen zugesandt.
© Stadt Aalen, 04.02.2013

Meinung der Unternehmen von großer Bedeutung

Anhand der Befragung sollen Daten zum Fachkräftemangel und zur Migration von ausländischen Fachkräften insgesamt und den daraus ableitbaren Handlungsempfehlungen für Kommunen und Institutionen im Speziellen gesammelt und analysiert werden. „Gerade hinsichtlich der weiteren Begegnung mit dem demografischen Wandel sowie dem Fachkräftemangel ist uns die Meinung der Unternehmen sehr wichtig“, ergänzt Wirtschaftsförderer Wolfgang Weiß. Die Unternehmen werden beispielsweise dazu befragt, inwieweit etwaigen Barrieren bei der Suche und Einstellung von ausländischen Fachkräften entgegenwirkt werden könnte. Durch die Fragen erhält das Amt für Zuwanderung und Integration auch Anregungen zur Optimierung ihres eigenen Dienstleistungsangebotes für die Zukunft. Die imakomm AKADEMIE aus Aalen ist externer Begleiter bei der Unternehmensbefragung. Das Institut übernimmt u.a. die Analyse der Befragungsergebnisse. Der Rücklauf der Fragebögen geht direkt an das Institut. „Der Datenschutz ist selbstverständlich in jedem Falle gewährleistet, Rückschlüsse auf Einzelangaben sind in der Auswertung in jedem Falle ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung erhält keinen Einblick in Einzelangaben“, so Projektleiter Dr. Peter Markert von der imakomm AKADEMIE. Unternehmen, die keine Einladung zur Teilnahme an der Online-Befragung erhalten, können sich sehr gerne direkt an Herrn Andreas Bauer, imakomm AKADEMIE, wenden, um einen individuellen Link zur Befragung zu erhalten (Email: Bauer@imakomm-akademie.de). Eine rege Beteiligung wird erhofft, so dass die Arbeit der Stadtverwaltung optimiert werden kann. $(text:b:Kontaktdaten)$ Stadt Aalen Amt für Zuwanderung und Integration Herr Michael Felgenhauer Marktplatz 30 73430 Aalen Telefon 07361/52-1024 Telefax 07361/52-3930 E-Mail Michael.Felgenhauer@Aalen.de