Festhalle offiziell auf den Weg gebracht

Steine wurden bewegt und steinig war auch der Weg bis heute, 7. September 2007 Oberbürgermeister Martin Gerlach und Ortsvorsteher Karl Maier zusammen mit Fraktionsmitgliedern des Gemeinde- und Ortschaftsrats den Spatenstich zum Neubau der Festhalle in Unterkochen vornahmen.

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Es ist guter Brauch in Aalen, dass anlässlich der Reichsstädter Tage kommunale Projekte auf den Weg gebracht oder eingeweiht werden. Dieses Jahr steht der Stadtbezirk Unterkochen ganz im Mittelpunkt dieser Tradition. Denn neben dem Spatenstich wurde auch das Wasserwerk am Kocher eingeweiht.

„Es ist ein Tag der Freude für Unterkochen aber auch die Gesamtstadt Aalen“, machten Oberbürgermeister Martin Gerlach und Ortsvorsteher Karl Maier beim Spatenstich übereinstimmend deutlich. Sie seien dem Gemeinderat dankbar, dass mit dem Bau der Festhalle begonnen werden könne.

Mit den eigentlichen Bauarbeiten wurde bereits vor wenigen Wochen begonnen. Rund 8 000 Kubikmeter Erdaushub wurden bewegt und man kann schon sehr deutlich erkennen, wie sich die Halle in den Hang neben der bestehenden Sporthalle einfügt. Dies veranlasste Oberbürgermeister Martin Gerlach zu der scherzhaften Bemerkung: „Die Baugrube ist bereits so groß, dass das Kriegsbeil zwischen Aalen und Unterkochen darin endlich begraben werden kann.“

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Der Festhallenbau geht zurück auf die Änderung der Eingemeindungsvereinbarung zwischen Aalen und Unterkochen. Im Mai 2005 haben der Gemeinderat und Ortschaftsrat beschlossen, eine Festhalle zu bauen und dagegen das im ursprünglichen Eingemeindungsvertrag vorgesehene Lehrschwimmbecken sowie das Freizeitzentrum mit Freibad nicht zu realisieren.

Die Halle kostet rund drei Millionen Euro und wird durch das Sanierungsprogramm „Soziale Stadt“ mit rund 200 000 Euro bezuschusst.
© Stadt Aalen, 07.09.2007