Festhalle Unterkochen eingeweiht

Mit einem großen Festakt ist die neue Festhalle Unterkochen am Freitag, 3. April eröffnet worden. "Es ist geschafft" sagte Oberbürgermeister Martin Gerlach vor vielen prominenten Gästen.

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"Das letzte Kapitel der Eingemeindungsära kann heute zu den Akten gelegt werden". 2002 hatten der Gemeinderat unter Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle mit dem Ortschaftsrat in einer Klausurtagung den Hallenbau auf den Weg gebracht und dafür den Verzicht auf ein Freizeitzentrum mit Lehrschwimmbecken und Freibad aus dem Eingemeindungsvertrag von 1973 erklärt. Das helle und freundliche Gebäude stärkt den Stadtbezirk Unterkochen und wird das intakte Vereinsleben weiter befördern und seine Wirkung über den Stadtbezirk hinaus entfalten.Die Halle bietet 600 Sitzplätze und eine 95 Quadratmeter große Bühne. Neben kulturellen Veranstaltungen wird es dort auch "weiche Sportarten" wie Gymnastik oder Tischtennis geben. Hervorragende Arbeit habe die Gebäudewirtschaft unter Leitung von Erwin Utz geleistet, die für die Planung und Bauleitung zuständig war.

© Stadt Aalen, 04.04.2009
Das farbenprächtige Leporello des Wasseralfinger Künstlers Wolfgang Schuster im Foyer der Halle zeigt Unterkochener Motive.

Ein Haus für Vereine, Schulen und die Bürger

Die Halle sei ein Meilenstein für die Entwicklung Unterkochens und trage zur Attraktivität der Gesamtstadt bei, bestätigte Ortsvorsteher Karl Maier. "Dafür herzlichen Dank!" Das dreitägige Einweihungsprogramm sei ganz auf die Bürgerschaft ausgerichtet, auf Schulen und den Vereinen, Sympathieträger der Bürgerschaft. Einen kleinen Ausschnitt boten der Musikverein Unterkochen, der Liederkranz und die Musicalkids der Kocherburgschule, die den Festakt musikalisch umrahmten. Unter dem Motto "Wo der Herr nicht das Haus baut, arbeiten umsonst, die darin bauen" aus dem Psalm Salomons segneten die Pfarrer Hermann Knoblauch und Friedrich Stozka die Festhalle. Auch Kunst am Bau wurde mit Unterstützung von Sponsoren in der 3,1 Millionen teuren Festhalle verwirklicht. Im Foyer enthüllte Ortsvorsteher Maier ein Leporello des Wasseralfinger Künstlers Helmut Schuster. Eine Stele des Ellwanger Bildhauers Rudolf Kurz wird demnächst vor der Halle aufgestellt und auch Glasfenster des unvergessenen Unterkochener Künstlers Georg Sternbacher werden künstlerische Akzente setzen.