Firmenbesuch von Oberbürgermeister Martin Gerlach bei Opel Spiegler

Im Rahmen seiner Firmenbesuche informierte sich Oberbürgermeister Martin Gerlach kürzlich zusammen mit dem Wirtschaftsbeauftragten Hartmut Bellinger bei Opel Spiegler in der Friedrichstraße. Empfangen wurden die Gäste aus dem Rathaus von den beiden Geschäftsführern Andreas und Ottmar Spiegler. Bei einem Rundgang durch das Autohaus gab es interessante Einblicke in den Betrieb eines Autohauses und es konnten die neuesten Modelle, insbesondere der „Insignia“, begutachtet werden.

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Beim anschließenden Informationsaustausch erfuhr das Stadtoberhaupt, dass Spiegler mit den beiden Standorten im Westlichen Stadtgraben und in der Friedrichstraße das älteste noch existierende Autohaus mit Autoreparaturwerkstätte in Aalen ist. Der Familienbetrieb besteht seit 1899 und kann in diesem Jahr sein 110jähriges Bestehen feiern. Bereits die vierte Generation der Familie Spiegler leitet nun die Geschicke des Unternehmens. Neben den beiden Standorten in Aalen betreibt Opel Spiegler zwei weitere Betriebe in Essingen und Bopfingen. An den vier Standorten werden insgesamt rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, davon neun Auszubildende, was einer überdurchschnittlichen Ausbildungsquote entspricht.

Die Geschäftsfelder Vertrieb - Vertragshändlerstatus – und die Reparatur von Fahrzeugen der Marke Opel und Subaru bilden den Schwerpunkt bei Opel Spiegler. Seit fast 60 Jahren ist die Firma auch bekannt als Unfall- und Pannenhelfer im Auftrag des ADAC. Im Jahr 2008 wurden dabei weit über 1000 Einsätze gefahren. Dazu kommt die ADAC-Clubmobilstation. Der ADAC ist mittlerweile einer der größten Autovermieter in Deutschland. Die Philosophie bei Spiegler ist es, alle Bereiche die mit dem Thema Automobil zu tun haben abzudecken.
© Stadt Aalen, 26.05.2009
Abschließend sprach Oberbürgermeister Gerlach noch die derzeitige Automobilkrise und die Umweltprämie an. Andreas Spiegler bestätigte, dass die Umweltprämie im Jahr 2009 zu einer Art Sonderkonjunktur im Autohandel geführt hat. Im ersten Quartal konnte deshalb der Umsatz um cirka 20 % zum Vorjahr gesteigert werden. Spiegler steht in der aktuell schwierigen Situation fest zu seiner Hauptmarke Opel. Man ist im Hause von der Wettbewerbsfähigkeit des Fabrikats überzeugt und auch bereit, sich gegebenenfalls an einer neuen Opel AG zu beteiligen. Man ist zuversichtlich die Krise gut überstehen zu können. Dies wünschte das Stadtoberhaupt den Gesprächsteilnehmern und natürlich immer zufriedene Kunden sowie viele verkaufte Opel und Subaru.