Gäste aus Tatabanya zu Gast an der Fachhochschule Aalen

Zur Zeit weilt eine Delegation mit Hochschulprofessoren der Hochschule Tatabanya und an ihrer Spitze Rektor Prof Dr. Joszef Kandiko an der Fachhochschule Aalen. Heute morgen wurden sie zusammen mit dem Rektor der FH Aalen, Prof. Dr. Dr. Ekbert Hering, von Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle im Aalener Rathaus empfangen.

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Dabei betonte das Stadtoberhaupt wie wichtig es sei, dass sich die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Aalen und der ungarischen Partnerstadt Tatabanya auch in Wissenschaft und Forschung fortsetzen. Für Ungarn sei dieses Jahr ein sehr wichtiges Jahr, denn ab Mai 2004 sei Ungarn Vollmitglied in der Europäischen Union.

Man wolle beim Austausch, so der Rektor der 3 200 Studierenden zählenden ungarischen Partnerhochschule, vor allem lernen, wie die im Rahmen des EU-Bolognaprozesses notwendigen großen Umstrukturierungen an einer Hochschule gemeistert werden können, denn in Ungarn stehe der europaweite Reformprozess im Unterrichtswesen, mit der Umstellung von nationalen Diplomen auf Bachelor-/Masterdiplomen, ebenfalls an. Außerdem wolle man Qualitätssicherungsverfahren und deren Methoden an der FH Aalen kennen lernen. Delegationsteilnehmer, die den Fremdsprachenlehrstuhl an der Hochschule für Wirtschaft in Tatabanya belegen, nehmen an der FH Aalen an Fachvorlesungen teil, um ihre spezifischen Kenntnisse zu vertiefen.

„Der Besuch sei ein gutes Investment für eine noch breitere Kooperation zwischen beiden Hochschulen“, betone der Rektor der FH Aalen, Prof. Dr. Dr. Ekbert Hering. Er biete seine Hilfe beim Aufbau von ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen an der Partnerhochschule an. Dies ist an der wirtschaftswissenschaftlich ausgelegten Hochschule in Tatabanya, die sich privat und mit geringen staatlichen Zuschüssen finanziert, geplant.
© Stadt Aalen, 26.01.2004