„Geheimnis – Weltall“ - Astrofotografie von Sebastian Voltmer

Zum ersten Mal in Süddeutschland zu sehen.

Seit Jahrtausenden sind die Menschen vom Weltraum, seinen Planeten, Sternen und dem Geschehen am Himmel fasziniert. Gerade in diesen Tagen ist das Interesse durch eine Reihe spektakulärer Entdeckungen wieder stark gestiegen.

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Die Ausstellung „Geheimnis – Weltall“, die vom 13. Dezember 2006 bis 21. Januar 2007 zum ersten Mal in Süddeutschland in der Rathausgalerie in Aalen gezeigt wird, bietet die Gelegenheit, viele Aspekte der Beschäftigung mit dem unendlichen Himmelsraum kennen zu lernen.

Im Mittelpunkt seht die Astrofotografie, wo gerade in letzter Zeit ein junger, aber schon sehr renommierter Protagonist, Sebastian Voltmer, für Aufsehen gesorgt hat. Seine spektakulären Bilder aber auch Realanimationen, 3D-Darstellungen und sogar originale Gesteinsbrocken von Meteoriten bieten ungewöhnliche, faszinierende Erlebnisse.

$(text:b:Führungen und Sonnenbeobachtungen)$

Samstags und Sonntags führen Mitglieder der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Aalen e.V. jeweils um 11 und 15 Uhr durch die Ausstellung und bieten bei klarem Blick Beobachtungen der Sonne vom Rathausdach durch ein Spezialteleskop an.

$(text:b:Ausstellungseröffnung und Dialog Astronomie)$

Die Ausstellungseröffnung findet am kommenden Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 11 Uhr im Aalener Rathaus statt. In einem „Dialog Astronomie“ vermitteln am Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 19 Uhr Astrofotograf Sebastian Voltmer und Leonhard Ulrich, Kurator der Ausstellung, viele Informationen über die Ausstellung den Besuchern.

$(text:b:Öffnungszeiten, Eintritt und Schulklassen)$

Die Ausstellung ist von Mittwoch, 13. Dezember 2006 bis Sonntag, 21. Januar 2007 dienstags bis sonntags jeweils von zehn bis zwölf und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Aufgrund der Feiertage hat die Ausstellung von Donnerstag, 21. Dezember bis einschließlich Montag, 25. Dezember 2006 (1. Weihnachtsfeiertag) geschlossen; ebenso am Sonntag, 31. Dezember 2006 (Silvester). Sonderöffnungszeiten für Gruppen nach Vereinbarung mit der Stadt Aalen, E-Mail $(link:m:kunst@aalen.de|kunst@aalen.de)$, Telefon 07361 52-1113.

Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro; ermäßigt einen Euro.

Interessant und lehrreich ist die Ausstellung insbesondere für Schulklassen. Deshalb hat sich die Kreissparkasse Ostalb bereiterklärt, den Eintritt für Schulklassen aus ihrem Geschäftsgebiet zu übernehmen. Die Karten für Schulklassen sind bei der Kreissparkasse Ostalb, Karin Buchstab, Telefon 07361 508-119 erhältlich.

Weitere Informationen zur Ausstellung können auch im Internet unter $(link:i:50264|www.aalen.de, Rubrik „Kultur/Freizeit“|_top)$ abgerufen werden.
© Stadt Aalen, 07.12.2006
Galaxie

Hintergrund zur Ausstellung

Seit Jahrtausenden beobachten Menschen Sterne und das Geschehen am Himmel. Früh erkannten sie Zusammenhänge bestimmter Stellungen der Gestirne und dem Kreislauf des Jahres oder besonderen Ereignissen. Durch Beobachtung der Sterne entwickelten sich auch die Theorien über die Beschaffenheit unserer Erde - von den ersten Darstellungen der Erde als Scheibe, über die Ansicht der Erde als Kugel im Mittelpunkt des Universums bis zu unseren heutigen Erkenntnissen über unser Sonnensystem. Im Laufe der Geschichte verfeinerten sich seit der Erfindung des Fernrohres im 16. Jahrhundert nicht nur die technischen Möglichkeiten zur Beobachtung der Sterne. Aus der nur Wenigen vorbehaltenen Geheimwissenschaft der Astronomie entwickelte sich die wissenschaftliche Astronomie, wie wir sie heute kennen. Aber auch die modernsten Erkenntnisse lassen uns mögliche Gefahren aus dem Weltall für unsere Erde oder Planeten und Monde nur erkennen, sie können nicht vor den Einflüssen durch Kometen, Asteroiden oder Meteoriten schützen. Geblieben bis heute aber ist die magische Faszination des nächtlichen Himmels mit seinen hell leuchtenden Sternen. Originale Gesteinsbrocken von Meteoriten aus aller Welt, die in der Ausstellung gezeigt werden, faszinieren durch ihre Beschaffenheit und Fremdheit. Man steht tatsächlich vor einem Material, das nicht von unserer Erde stammt und es ist kaum vorstellbar, was für einen weiten Weg es durch das Weltall bis zu uns genommen hat. Durch die Exponate der Ausstellung erleben Sie die phantastische Einblicke die wir mit den heutigen technischen Möglichkeiten in das Geheimnis Weltall haben können. Der renommierte Astrofotograf - Sebastian Voltmer - hat eine Auswahl seiner besten Bilder aus den vergangenen Jahren zusammengestellt. Die Aufnahmen, die bei Reisen rund um den Globus entstanden, zeigen bislang Verborgenes und Unerwartetes am Sternenhimmel. In seinen Real-Animationen werden die astronomischen Ereignisse und Phänomene lebendig sichtbar und direkt erfassbar. Die filmischen Dokumentationen, die auch in der Ausstellung gezeigt werden, senden TV-Stationen in der ganzen Welt, besonders bekannt ist seine „Space Night“, die auch der Bayerische Rundfunk im Nachtprogramm gesendet hat. Sogar in Hollywood bediente man sich seiner Sequenzen der Mondfinsternis für den Blockbuster „Twilight Men“. In der Ausstellung sind seine Filme „Das Gesicht des Himmels - Space Night“, „Sternschnuppen über China - Leoniden 2001“ und „Astro-Impressionen“ zu sehen. Als Premiere wird der Film „Mars 2005“ mit neuen erstmalig öffentlich präsentierten Real-Animations-Szenen gezeigt. Die 3D-Darstellungen in Anaglyphen-Technik von Sebastian Voltmer (sichtbar mit rot-grün Brille) geben dem Betrachter einen Eindruck der unendlichen Weiten des Weltalls, oder lassen für uns Berge und Täler zum Beispiel des Mondes deutlich erkennbar werden. Die Astrofotos mit langbelichteten Aufnahmen geben Zeugnis aus der Vergangenheit, als die Menschheit noch gar nicht existierte. Das Licht der Objekte war viele Millionen Lichtjahre bis zu unserer Erde unterwegs, bis es den Spezial-Film oder den CCD-Chip der Kamera traf, wo dann das Foto des Weltalls entstand. Zusammen mit Motiven von der Erde fotografiert, treffen sich zwei Augenblicke aus verschiedenen Zeiten, die in den Bildern von Sebastian Voltmer zu einem einzigen Bild und Eindruck verschmelzen. So wird wissenschaftliche Astrofotografie zu beeindruckender Fotokunst, die den Begriff „Zeit“ in der Entwicklungsgeschichte relativiert. Mit der Ausstellung „Geheimnis - Weltall“ in der Galerie im Rathaus Aalen wird eine Ausstellungsreihe eröffnet. Erstmals findet sich hier ein repräsentativer Überblick über die verschiedenen Aufnahmetechniken der Astrofotografie. In den über 150 spektakulären Fotos von Sternschnuppen, Planeten, Sonne, Mond, Kometen, Galaxien, Sternhaufen und galaktische Nebeln werden für den Betrachter eine bislang verborgene Dimension des Universums deutlich. Das Geheimnis Weltall wird sichtbar und erlebbar. Zur Ausstellung in Aalen erscheint exklusiv in limitierter Auflage ein Zwölf-Monats-Kalender für das Jahr 2007 mit einer Auswahl eindrucksvoller Bilder. Der Kalender ist in der Ausstellung zu erwerben.