Gemeinderat besucht Feuerwehr

Auf Einladung von Kommandant Kai Niedziella besuchte am vergangenen Mittwochabend der Gemeinderat der Stadt Aalen und an seiner Spitze Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle die Feuerwehr im Rettungszentrum Aalen. Mit dabei waren auch die Abteilungskommandanten aus den Stadtbezirken.

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Die Gemeinderatsmitglieder nutzten die Gelegenheit, um sich über den Leistungsstand und die Leistungsfähigkeit der Aalener Feuerwehr ein Bild zu machen. Niedziella erläuterte, dass die Feuerwehr zur Zeit rund 260 freiwillige Mitglieder habe. Im vergangenen Jahr musste die Wehr zu 355 Einsätzen ausrücken. Dabei gestalte sich die sogenannte Hilfsfrist von zehn Minuten, also die Zeit von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Einsatzort, zu einer echten Herausforderung für die Wehren in einer Flächenstadt wie Aalen. Die Struktur mit den freiwilligen Abteilungsfeuerwehren habe sich aber bewährt.

Dies bestätigte auch Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle in seinen Eingangsbemerkungen. „Das System der freiwilligen Feuerwehren steht nicht in Frage.“ Man wolle auch am Prinzip der dezentralen Wehren in den Stadtbezirken festhalten, was aber nicht bedeute, dass dieses System statisch und auf Dauer angelegt sei. Gemeinderat und Verwaltung stehen den Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr stets aufgeschlossen gegenüber. Es sei aber in Zeiten knapper Kassen legitim, jede einzelne Investition kritisch zu hinterfragen, zumal die Zuschüsse des Landes immer weiter zurückgehen.
© Stadt Aalen, 30.10.2003