Geodatenportal der Stadt Aalen findet landesweite Anerkennung

Die Stadt Aalen war vergangene Woche auf der hochkarätig besetzten Fachtagung „Geoinformationssysteme im Netz“ mit einem Vortrag über das Aalener Geodatenportal vertreten.

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Joachim Ebert vom Stadtmessungsamt referierte bei der von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg in Stuttgart organisierten Veranstaltung über Inhalte, Funktionalitäten und Synergieeffekte des seit über vier Jahren bestehenden Online-Angebots.

„Die kommunalen Kunden nutzen die bereitgestellten Informationen intensiv. Täglich sind bis zu 1.000 Besuche zu verzeichnen, begonnen hat es mit rund 200. Die steigende Tendenz bestätigt, dass wir mit unserem Datenangebot auf dem richtigen Weg sind“ informierte Ebert die Zuhörerschaft. Erklärtes Ziel sei es, trotz begrenzter finanzieller Spielräume den Bürgerservice mit Hilfe des Geodatenportals weiter zu erhöhen.

Verschiedene digitale Karten- und Planwerke sowie Bodenrichtwerte und das städtische Grundstücksangebot sind abrufbar. Highlight des Geodatenportals ist der interaktive Aalen-Flug mit dem Marktplatz, der Salvatorkirche und dem Limesmuseum als 3-D Modelle sowie der Verlauf des UNESCO-Weltkulturerbes Limes.
© Stadt Aalen, 14.03.2006
„Wir sprechen Fachleute wie Architekten oder Landschaftsplaner ebenso an wie Gelegenheits-User, die zum Beispiel nach Aalen reisen wollen und die Stadtplanfunktionen nutzen. Unser Erfolgsfaktor ist die Kombination der bereitgestellten Informationen in Verbindung mit einer hohen Aktualität“, zog Ebert das Fazit aus der jahrelangen Erfahrung mit dem Betrieb des Geodatenportals. In der Diskussion bestätigte das anwesende Fachpublikum aus Verwaltung und IT-Branche, dass das Aalener Erfolgsportal eine einfache technische Handhabung mit viel Inhalt biete. Es bestehe in Deutschland kein vergleichbares Konzept, das dem kommunalen Kunden ähnlich umfassende und bedarfsgerechte Geodaten biete. Das Geodatenportal kann über die Startseite von www.aalen.de als Subweb aufgerufen werden.