Girls´ Day 2004 am 22. April

Bundesweit öffnen am Donnerstag, 22. April tausende von Betrieben, Ausbildungsstätten und technischen Hochschulen ihre Pforten für Mädchen, die in sogenannte „typische Männerberufe“ hineinschnuppern wollen.

Vorbereitet von einer Gruppe engagierter Institutionen wie etwa Arbeitsamt, Frauenbeauftragte, IG-Metall und Staatliches Schulamt werden allein in Aalen am Donnerstag knapp 100 Mädchen in einzelne Betriebe eingeführt, weitere 135 werden an der Fachhochschule und dem Elektroausbildungszentrum in technisches Grundwissen eingeführt. Bestens angenommen wird auch das von der Initiative des Ostalbkreises „Herz, Hand und Verstand“ und „Berufe für Menschen“ initiierte Angebot für Jungen: Ein Informationstag in Bereichen, in denen Männer traditionell unterrepräsentiert sind – im sozialen Bereich, insbesondere in den Pflege- und Heilberufen. Über 100 Jungs sind bei den beteiligten Einrichtungen des Ostalbkreises angemeldet.

Bewusst auf den „Girls’ Day“ datiert ist ein Projekt an der Hofherrnschule für Mädchen der 8. Klasse, das durch EU-Fördermittel (LOS) finanziert und von der Frauenbeauftragten der Stadt, Uta-Maria Steybe, durchgeführt wird: In einer Zukunftswerkstatt sollen Ideen und Wünsche von Mädchen zur Spielplatzgestaltung in der Weststadt erkundet werden. Diese werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Fachfrauen in den Planungsprozess eingebracht und sollen im Herbst in einer Aktion „Mädchen machen’s“ realisiert werden. Durch Partizipation am konkreten Planungsprozess werden neue Wege beruflicher Orientierung eröffnet, gleichzeitig erleben die Schülerinnen die tatsächliche Umsetzung ihrer Ideen in ihrem alltäglichen Umfeld.
© Stadt Aalen, 20.04.2004