Goethes Faust im Theaterring

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Am Mittwoch, 9. März 2005, 20 Uhr, gastiert das Landestheater Tübingen mit der deutschen Tragödie schlechthin in der Aalener Stadthalle. Die Geschichte ist abenteuerlich und – wie es der Titel des Stückes - Faust. Der Tragödie erster Teil - benennt - tragisch: Gott und Mephistopheles wetten um die Seele von Dr. Faust und am Ende muss eine Frau, Gretchen, sterben.

Neben mehreren historischen Quellen diente Goethe auch Lessings Faust-Fragment sowie die Berichte über die Hinrichtung der historischen Kindsmörderin Margarete Brand, 1772 in Frankfurt, als Grundlage für sein Werk. Goethes Beschäftigung mit dem Stoff dauerte rund 60 Jahre: Von der ersten Vorstufe des Werkes, dem Urfaust bis zur Vollendung des zweiten Teiles kurz vor seinem Tode. Tübingen hat den bekannten Schulstoff komplett umgekrempelt und verblüffend neu ausgelotet. So lässt die Tübinger Fassung auch allerhand von den rund

4 600 Versen unter den Tisch fallen und der Rest wird gehörig durcheinander gewirbelt. Regisseur Ole Georg Graf, setzt dann die verbliebenen Textstellen und Szenen wieder sinnig zusammen.

Karten sind im Vorverkauf erhältlich beim Touristik-Service Aalen, Telefon: 07361 52-2359.
© Stadt Aalen, 17.02.2005